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"Gring ache u seckle" (Quelle: A. Weyermann)

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Sonntag

Calibre auf die Version 3 upgedatet. Den neuen Content Server ist gut. Die von mir gesetzte Portangabe wurde mit 8080 überschrieben.

Der Film "Redbelt" ist ein Drama. Es spielt in der Welt der Kampfsportart Ju Jitsu. Genauer gesagt, des Brazilian Jiu Jitsu da seine Frau von dort stammt. Ein junger Mann der in den USA eine Kampfsportschule betreibt, versucht dem romantischen Ideal des Samurai (Askese) nach zu eifern. Was seine Frau, welche aus einer Geschäftsfamilie stammt nicht begeistert. Die Chinesen haben viele weise Sprichwörter. Eines lautet: "Ein die Menschen liebendes Herz ist notwendig, ein vor den Menschen in Acht nehmendes Herz ist unverzichtbar". Seine Naivität reisst in einen Strudel Richtung Abgrund. Leider endet das Ganze mit einem ziemlich abstrusen Happy End. Kämpfe sieht man wenige und anders als bei Filmen wie Yip Man steht die Kampfkunst nicht im Vordergrund.

 

Markus Somm hat im Artikel "Die Handlungsreisende vom Mars" dargelegt, warum Doris Leuthard nicht Aussenministerin der Schweiz werden sollte.

 

 

Comments (2) -

Marc Sigrist
Switzerland Marc Sigrist

Redbelt war vor allem ein Projekt von Damit Mamet, einem begnadeten, mehrfach ausgezeichneten Autor von zahlreichen Theaterstücken und Filmscripts. Seine Dialoge sind smart, scharf und feinsinnig, purer Genuss!

... ausser bei Redbelt. Dieses Script schrieb er nicht primär, weil er (wie sonst) einfach ein gutes Script schreiben wollte, sondern, weil er dem Brazilian Ju-Jutsu huldigen wollte. Er hatte selber mit BJJ angefangen und war so sehr eingenommen von BJJ und den Gracie Brüdern, dass er unbedingt einen Film darüber machen wollte. Es ist fast ein bisschen peinlich, wenn er in den Extras immer wieder das BJJ preist und sogar sagt, dass es nichts besseres unter den Martial Arts gäbe.

Ich hoffe, dass er mittlerweise auf den Boden zurückgekommen ist und wieder einfach nur gute Scripts schreibt. Dein Blog Post hat mich auf die Idee gebracht, mir seine neueren Werke (post-Redbelt) nun anzuschauen.

Anderseits ist es vielleicht gerade diese Leidenschaft/Besessenheit, die ihn früher dazu getrieben hat, solch brillante Scripts zu schreiben wie z.B. für Glengarry Glen Ross, Wag the Dog, The Spanish Prisoner, The Winslow Boy, State and Main, and Heist (meine Favoriten), aber auch für populäre Stücke wie  The Postman Always Rings Twice, The Untouchables, The Edge, oder Ronin.

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Peter Gyger
Switzerland Peter Gyger

Spannend! Der Regisseur war mir nicht bekannt. Aber zu den Stichwörtern Jiu Jitsu und Film gibt es eine Analogie. Guy Ritchie der Regisseur des Filmes "Sherlock Holmes" plante mit Robert Downey Jr. Kampfszenen für den Film. Da er selber Jiu Jitsu trainiert und in den Orginal Romanen von Sir Arthur Conan Doyle "Bartitsu" erwähnt wird, machte das Sinn.
www.mixedmartialarts.com/.../guy-ritchie-trains-jiu-jitsu-with-roger-gracie

Downey hingegen trainiert seit vielen Jahren begeistert Wing Chun Kung Fu.
fightland.vice.com/.../how-wing-chun-helped-robert-downey-jr-battle-addiction

Das erklärt, warum die Kampfszenen im Film die Schlag / Blocktechniken bevorzugen. Unter dem Strich hat es wahrscheinlich Bruce Lee am Besten getroffen: "Der Mensch und nicht der Stil entscheidet".

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