Peter Gyger online

"Gring ache u seckle" (Quelle: A. Weyermann)

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Sonntag

Das neue Nachrichtendienstgesetz (NDG ) tritt am 1. September 2017 in Kraft. Die NZZ bezeichnet das Gesetz als wirkungslos: "Doch die Bestimmung wird ein Papiertiger bleiben, wie aus dem Gutachten hervorgeht: «Wir raten Ihnen daher dringend, Art. 74 NDG bei nächster Gelegenheit zu revidieren», heisst es wörtlich in dem Gutachten aus dem Eidgenössischen Justiz- und Polizeidepartement (EJPD). "

 

Sonos gibt nur Updates, wenn der Kunde Ihnen das Recht auf Ihre Daten überlässt. Nett...

 

Samsung hat mit einem Software Update seiner Software diverse aktuelle und neue Modelle unbrauchbar gemacht. Klar ist noch gar nichts und von einer Lösung ist man weit entfernt - so scheint es.

 

Es gibt viel zu lernen. Z.B. Poker - Texas Hold 'Em - vom renomierten MIT...

 

Node.JS hat gröbere interne Kommunikationsprobleme. Fefe schreibt, dass der Hauptvorwurf an Rod Vagg war, den Sinn und Nutzen von CoC ("Code of Conduct") anzuzweifeln. Da könnte man auch gleich in der katholischen Kirche sein und die jungfräuliche Zeugung von Jesus bezweifeln. Vor enigen Tagen brachte Golem.de einen Artikel dazu. Dieser Kommentarthread geht auf die Details ein. Und ich kann wirklich nur empfehlen, sich den Kommentarthread ganz von A bis Z durchzulesen. Ehrlich - um mit solchen Menschen zusammen zu arbeiten ist das Leben 2x zu kurz...

 

Don Alphonso hat im Blogartikel "Die Autonomen und wie sie die G20-Straftaten sehen" die Analyse des politisch linken Spektrums zu G20 Gipfel in Hamburg zusammengefasst. Und gerne schreibe ich zum 101 Male, dass die hochkarätige Argumentation in den Kommentaren das wahre Juwel sind:

Ja, ich verstehe auch nicht, warum da immer wieder welche nachwachsen. Man sient doch, dass aus Extremismus noch nir etwas Gutes entstand. zumal die auch nichts ausser kaputtmachen können.

Jedesmal wenn ich die Nachrichten des SRF höre, warte ich darauf ob das Wort "Populist" auch im Zusammenhang mit einem politisch links stehen Politiker verwendet wird. Ok - im Lotto spielen hat man definitiv die grössen Chancen...

 

Ich gehe nicht gerne auswärts essen. Das hat viele Gründe. U.a. das ich selber gerne koche.  Und das ich genug Menschen kenne, die im Gegensatz zu mir fundierte Kochkenntnisse haben sowie herzliche Gastgeber sind. Letzte Woche kam ich nicht umhin mitzugehen. "Cordon Bleu" - das schweizer (Männer-) Nationalgericht stand in verschiedenen Varianten auf der Karte. Eines fand ich sehr gewagt: Kalbfleisch mit Gorgonzola als Füllung? Das zarte Kalbfleisch, umhüllt von einer Panade aus Brot und drinnen Rohschinken und Gorgonzola? OK - das Essen war perfekt. Sowohl bei mir wie bei der Begleitung. Röstikroketten, Gemüse - alles sah, roch und schmeckte nach "frisch" und "Sorgfalt". Bis aus das Cordon Bleu.. Wenn ich ein Cordon Bleu in der Pfanne anbrate, dann ist das Paniermehl danach feucht. Das Paniermehl geht mit dem Fleisch eine feuchte, flüchtige Verbindung ein. Wie ein Negligé das den Körper der Geliebten verhüllt und zugleich in ein sinnliches Feuer setzt. Was auf dem Teller war, hätte eher nach einer Axt verlangt. Die Panade war dank scharfem Messer und kühnen, kräftigen Schnitten aufgebrochen. Mein Verdacht: auf Vorrat gemacht und die heisse Friteuse geschnippt. Immerhin kein Fischgeruch daran. Als die Büche der Pandorra geknackt war, quoll ein sehr reifer Gorgonzola hervor. D.h. vergleichbar damit, dass man in einem Rosengarten eintritt, den Duft einatmen will und ein Stinktier erschrocken flüchtet und sein Sekret in der Luft zurück lässt.

Das die urchige Bedienung mit den tätowierten Armen - "Susi Kohlhiesel" - die Tagessuppe (um 21 Uhr ...) nicht wusste, war für ein Lokal dieser Zielgruppe nicht typisch. Das ich vom offen Flaschwein 3 Dezi bestelle und nur den Wein erhalte, ohne einen Blick auf das Etikett der Flasche erhaschen zu können, geschweige denn das die 3 Dezi direkt am Tisch eingeschenkt woren wären, machte mich melancholisch. Und das der Wein kein Barolo sein konnte, wie mir die Bedienung aufgezählt hatte - wobei er keinefalls schlecht war - liess mich davon absehen die Melancholie in diesem Restaurant auszuleben. Die Bitte um den Blick auf die Weinflasche kam die Bedienung umgehend nach und düste im Sauseschritt in die Küche. Die Etikette offenbarte mir das ein Barbera war, was die Bedienung mit freudigen Nicken bestätige. Sie habe nie etwas von Barolo aufgezählt, korrigierte sie meine Information das Ihr da ein Fehler unterlaufen sei. Ich schreibe den Namen des Restaurants absichtlich nicht hin. Diese kleine Episode soll einfach um Verständnis bitten, dass ich lieber mit den richtigen Menschen zu Hause eine (vom Italiener - nota bene) Pizza esse und Rotwein trinke bzw. etwas nicht aufwändiges koche als mich den Zwängen und Können eines Restaurants ausliefere...

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