Peter Gyger online

"Gring ache u seckle" (Quelle: A. Weyermann)

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Sonntag

James Damore ist das aktuellste Opfer der "Diversity" Hysterie. Der Blogger "Don Alphonso" hat das ganze Drama seziert. Zitat aus seinem Beitrag:

"Der Autor des 10-seitigen Textes James Damore hat sich zwar von Stereotypen distanziert. Aber er hatte das Pech, dass sein Text im Google Intranet erst mal nicht beachtet wurde. Doch langsam wurde er wegen seiner Kritik an den bestehenden Zuständen diskutiert, es gab empörte Reaktionen, das Memo wurde an die Klatsch- und Schundseite Gizmodo weitergeleitet, wo man eine um Zitate und Graphiken verkürzte Version erstellte, und diese Version als Sexismus brandmarkte. Damit war das #Googlememo geboren, und weil der erste “Sexismus” schrie, schrien es alle, die Medien brüllten mit und behaupten, im Memo werde behauptet, Frauen könnten nicht programmieren und kämen deshalb bei Google nicht voran."

 Dieser Kommentar bringt es exakt auf den Punkt:

"Thorsten Haupts sagt:
11. August 2017 um 23:04 Uhr

Strukturelle Analphabeten in allen deutschen Redaktionen (inklusive FAZ)
Ich habe so etwas in 40 Jahren bewusster Medienrezeption noch niemals erlebt: Alle deutschen Leitmedien berichten bewusst falsch über ein Dokument, das für jedermann nachlesbar im Internet auffindbar ist.

Einzige offene Frage: Sind die so blöd oder fühlen die sich so sicher?

Gruss,
Thorsten Haupts"

Der ganze Beitrag inklusive Kommentare ist für Menschen mit Zeit eine Lehrstudie über Medienhysterie im Zusammenhang mit Gender Themen.

 

WIRED.UK hat ein spannendes Interview online gestellt: "How Instagram Conquered Social Media, with Co-Founder and CTO Mike Kreiger"

 

So wie die G20 Demonstration es versäumt haben, sich gegen den schwarzen Block abzugrenzen, haben es die Demonstranten für die Statue des Generals Robert Edward Lee in Charlottesville sich nicht gegen die Einvernahme durch Nazis oder Klu Klux Klan gewehrt. Wenn ich die in der Wikipedia die Biografie lese, dann sehe ich keinen Grund die Statue dieses Herrn als Zeichen gegen Rassismus zu demontieren.

 

"Larry Flynt – Die nackte Wahrheit" ist ein spannender Film über das Leben des US Geschäftsmannes Larry Flynt. Larry Flynt gibt Pornografie für die Arbeiterklasse heraus und provoziert Kirche und Staat in jeder Art und Weise. In diesem Film wird auch gezeigt, wie es die Missionarin  Ruth Carter Stapleton schaffte Larry Flynt für über ein Jahr zum Christen zu bekehren. Diese Woche hatte ich Kontakt mit einer wunderbaren älteren, gebildeten Dame, welche mir nach einem Gespräch zum Thema "Sicherheit" und Computer in breitem Berndeutsch ruhig erklärte, dass die Erde sowieso dem Teufel gehöre. Sie ist zutiefst vom Glauben an die Zeugen Jehovas überzeugt. Das Gespräch war angenehm und hätte auch in einem Salon, mit einer Tasse Earl Grey in feinstem Porzellan stattfinden können.

"Respekt" - erweisen und einfordern - ist zentral für den eigenen Wert. Diese Person konnte ich voll und ganz respektieren, wenn auch ich selbst für keine Form des gemeinschaftlich organisierten Glaubens zu haben bin. Erich Kästner hat in einem Sprichwort gesagt "Wer nicht hören will, muss lesen". Nach irrationalen Kontakten mit Menschen ist es mir mir ein dringendes Bedürfnis, in gewissen Büchern zu lesen. Die da in zufälliger Reihenfolge wären:

Kandide

Des Kaisers Marcus Aurelius Antonius Selbstbetrachtungen

Michel de Montaigne: Essays

Laotse: Tao Te King

Die Kunst des klugen Handelns 

Die dunkle Seite des Mondes

 

Apropos Buch... Im Internet stolperte ich über eine liebevoll gemacht Neuauflage der James Bond Romane. Der Blog der Übersetzerin dieser Klassiker ist ebenfalls als genial zu bezeichnen.

 

Werden die Zustände in den S-Bahnen in Zürich noch schlimmer? Unabhängig voneinander haben in den letzten Wochen mehrere ältere, nette Bekannte von unangenehme Vorfällen berichtet. Angefangen von verwirrten Personen die sie hartnäckig ansprachen / anschreien, laute Musik mit und ohne Kopfhörer - auch mit Kopfhörer im ganzen Wagen hörbar, Gruppen von Männer die bis an die Gewaltgrenze (Cape unterschlagen, an Jacke ziehen, etc.) gehen, Drogen und Alkoholkonsum in ausgeprägtem Masse, etc. Von jenen Mitfahrern die geruchsintensive Lebensmittel essen, Resten oder Windeln auf dem Beistelltisch liegen lassen, sich schminken, Nägel schneiden, etc. muss man gar nicht sprechen... Die Lösung ist wohl auch hier - analog der Rübli RS, der Verkehrsinsel mit dem Gemeinde / Stadtpolizisten eine Benimm RS für den öffentlichen Raum. Ruhig bereits ab Kindergarten. Wenn im Namen der Toleranz bzw. Furcht, einfach alles im öffentlichen Raum akzeptiert wird, laufen wir in das "Toleranz Paradoxon".

 

South China Morning Post: Hong Kong handover 20th anniversary. Twenty years - 20 visualisations

Tolles Webdesign:  "The Evolution of Hong Kong - From possession to handover ... and beyond"

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