Peter Gyger online

"Gring ache u seckle" (Quelle: A. Weyermann)

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2018 - neues Jahr - alte Werte - also starten wir durch...

Grüezi - Danke - Bitte - drei Worte die wahrscheinlich jeder zivilisierte Mensch auf diesem Planeten kennt. 

Grüezi:

Zum neuen Jahr. Zu neuen und alten Freunden. Und nicht zuletzt zum eigenen Tod der mit jeder Jahr konkreter wird...

Danke:

Zuerst und mit Abstand den Menschen die 2017 mit mir - freiwillig oder nicht - im selben Boot waren. Auch wenn ich dem typischen Nerd / Geek Cliche entspreche und gut ohne menschliche Gesellschaft auskomme, so anerkenne ich in tiefer Dankbarkeit die Hilfe und das Vergnügen die mir auch 2017 von Menschen geschenkt wurde. Sowohl analog als auch digital...

Ich bin ein Perfektionist und dazu mit Leidenschaft. Mir ist klar, dass nicht jeder Mensch dieselbe Motivation und Energie aufbringen will / kann. Wenn ich die Wahl habe, dann wähle ich das Feld wo ich das nervende Mittelmass bin. Lernen / trainieren fällt leichter mit einer solchen Motivation. Betonung auf wählen des Feldes. Mich begeistern Computer-Netzwerke und alles was damit zusammen hängt. Nicht Verkauf und nicht das Management. Der Arbeitsmarkt und meine eigene Qualifikationen ermöglichten mir auch 2017 nicht, dem völlig auszuweichen.2018 soll das korrigieren...

Bitte:

Das Wort "bitte" ist einerseits die höfliche Erwiderung auf das Wort "Danke". Andererseits ist es der abgeschwächte Ausdruck eines Wunsches. Zum ersten Teil merke ich an, dass es mehr als eine Konvention ist. Mit der Dauer des Lebens wird einem der Wert von Konventionen deutlicher. Es ist das Schmiermittel, dass das Zusammenleben von Menschen weniger stressig macht. Frei nach dem alten Motto: "Höflichkeit ist wie Luft in den Reisen, es macht die Reise entspannter". Dagegen halten kann man mit dem alten Sprichwort: "Lächeln ist die höfliche Art einander die Zähne zu zeigen"....

Zur zweiten Bedeutung fällt mir ein Erlebnis aus meiner Jugend ein. Eine Freundin von mir - Gloria - war aktive Christin. Jeden Abend hat sie gebetet. Nicht für sich, sondern für die Familie oder mir nicht bekannte Menschen. Ihre Erziehung fusst auf der Überzeugung, dass man mit Arbeit und Disziplin so gut wie alles erreichen kann. In der Schweiz, vor Jahrzehnten, war das Realität. Natürlich wird auch für Gloria gebetet, da man ja mit seinesgleichen zusammen ist. D.h. alle teilen die gleiche Überzeugung von harter Arbeit / Disziplin sowie Gebeten für die anderen. Der Kreis schliesst sich dadurch.

Ein anderes Beispiel das mir sehr gut gefällt: Cantonesen - Canton ("Guangdong") st ein Bundesland des Staates China - leben grösstenteils sowohl in Canton als auch in der Stadt Hong Kong. Vergleichbar mit der Schweiz wo man annehmen darf, dass die grösste Graubündner Stadt Zürich ist. D.h. es leben in der Stadt Zürich mehr Graubündner als in jeder anderen Stadt der Schweiz. Eine cantonesische Freundin von mir hat eine Freundin besucht. Beide leben in der Schweiz. Die Freundin hat 2 Kinder: Mädchen (6 Jahre) und Junge (9 Jahre). Das Mädchen hat eine Dankeskarte von der cantonesischen Freundin erhalten. Darauf waren zwei Schokoladenherzchen. Die Tochter gab nun eines der Schokoladenstücke Ihrem Bruder weiter. Daraufhin wurde sie sowohl von der Mutter als auch von der Freundin als "Good Girl" gelobt. So hoffe ich für jeden, der das Glück einer (mehrheitlich) harmonischen Familie hat, das er nebst Arbeit / Disziplin und Bitten auch aus dieser Quelle Zuwendungen erhält...

 

Dieser persönliche Post verstösst wissentlich und absichtlich gegen den Grundsatz, sein Privatleben nicht über das Internet zu teilen. Ich habe "Pro" und "Contra" abgewogen und mich dafür entschieden das zu schreiben. Ich bin kein geselliger Mensch und auch mit meinen (Arbeits-) Kollegen wechsle ich wenige private Worte. Vielleicht erleichtert dieses Posting Menschen in meinem Alltag abzuschätzen, ob sie mich mögen oder ablehnen. Beides ist richtig, so lange es aus den zutreffenden Gründen erfolgt. IMHO.

 

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