Peter Gyger online

"Gring ache u seckle" (Quelle: A. Weyermann)

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Bluewin E-Mail im Webmail: Einstellungen

  Um was geht es? In diesem Blogartikel geht es verschiedene Einstellungen die der Anwender im Bluewin Webmail machen kann. Einleitung Nach meiner Einschätzung ist im deutschsprachigen Raum GMX der verbreitete gratis E-Mail Dienst. In der Schweiz, speziell in der Zielgruppe ab 40 Jahren und älter, ist es Bluewin. Die Nutzung von Webmail anstatt eines E-Mail Clients (Computer / Handy / Tablet) hat gerade hinsichtlich der Sicherheit an Beliebtheit gewonnen. Leider kann man im Webmail den E-Mail Header nicht anzeigen. Das ist eine wesentliche Funktion, um mir über eine E-Mail Klarheit zu verschaffen. Hintergrund Speicherplatz prüfen Wenn man in den Einstellungen ist, klickt man links auf den Menu punkt «E-Mail». Mit einem gratis E-Mail-Konto hat man 1 GB Speicherplatz und kann eine E-Mail-Adresse anlegen. Eine E-Mail-Adresse die Teil eines DSL Vertrags (VIVO / VIVO Casa / DSL Standard / etc.) ist kann max. 5 E-Mail-Adressen haben, welche zusammen maximal 5 GB Speicherplatz nutzen können. Wer kein DSL Konto bei Swisscom hat, kann für 9 Franken im Monat (Abotyp «Classic») dasselbe beanspruchen. Auf die Optionen in gehe ich nicht ein. Das ist reine Geschmackssache. Untermenu Konten Hier geht es primär um die Verwaltung von E-Mail-Adressen. D.h. Informationen und Verweise in das Kundenzentrum, wo der Swisscom Kunde seine Produkte technisch und administrativ verwaltet. Eine Ausnahme ist die Option «Externe E-Mail-Konten». Damit habe ich die Möglichkeit die E-Mails von anderen E-Mail-Adressen, welche nicht in diesem Konto sind abzuholen. Unterstützt wird nur das Protokoll «IMAP» mit und ohne SSL. Freemailer wie GMX, welche keinen IMAP Server anbieten können nicht genutzt werden. IMAP heisst auch, dass wenn das abgeholte Mail gelöscht wird, dann wird es auch auf dem Server (!!!) gelöscht. Das leere Formular sieht so aus: Das Formular hat einen Designfehler. Unabhängig ob das Formular auf einem Notebook oder einem 30 Zoll Bildschirm angezeigt wird, sieht es so aus. Wenn die Bildlaufleiste genauer anschaut, erkennt man das nicht das ganze Formular angezeigt wird. Die Konfiguration entspricht weitgehend der eines E-Mail-Programmes. Felder Kontoname Mit dem Namen wird es nachher im E-Mail Tel angezeigt Benutzername Loginname der E-Mail-Adresse auf dem IMAP-Server des E-Mail Anbieters Passwort IMAP Passwort der E-Mail-Adresse. Z.B. hat eine Bluewin E-Mail-Adresse zwei Passwörter: 1x für das Webmail (Swisscom Login) und einmal für den Zugriff mit POP / IMAP / SMTP. E-Mail-Adresse Die Mailadresse deren Mails geholt werden sollen Server Adresse IMAP Server Adresse Anschluss Port, welche der IMAP Server nutzt. Standard ohne SSL ist 143. Sicherheit Zugriff mit SSL ja / nein   Als Beispiel habe ich eine E-Mail-Adresse meiner Domain verwendet. Nota bene: Es hat auf Anhieb und fehlerfrei funktioniert Nach dem Klick auf «speichern» wird es im aktuellen Untermenupunkt Konto angezeigt. Und natürlich auch im Posteingang:     : Wenn man jedoch auf das Konto klickt, wird der Bildschirm schwarz und es wird ein Kontofehler angezeigt. Der Effekt trat bei mir auf mehreren Computern mit verschiedenen, aktuellen Browsern auf. Die Domain und die E-Mail Adresse ist seit Jahren in Nutzung. Die Mail Adresse ist auch in Outlook 2016 konfiguriert, welches nicht auf diesem Computer und nicht gestartet ist. Danach wollte ich eine Bluewin E-Mail Adresse mit der Domain «@bluemail.ch» hinzufügen. Das wurde abgelehnt D.h. ich muss am nächsten Tag den Test noch mit einer Bluewin E-Mal Adresse wiederholen. Wie so oft muss ich hier aus Zeitgründen unterbrechen. Fazit Die bei Swisscom chronisch nicht vorhandenen Handbücher / User Guides rechtfertigen eine solche Qualitätsanmutung nicht. Ein Produkt das von geschätzt einer Million Benutzer verwendet wird, muss in der Schweiz von einem Premium Dienstleister ausgereift angeboten werden – IMO.   ELEMENT Wert Erstellt 03.03.2016 Letzte Änderung 03.03.2016 ID   Kategorie Swisscom Tag   Autor Peter Gyger           

Neuer Swisscom WLAN Connection Kit

  Um was geht es? Swisscom hat Ihr WLAN Connection Kit Ende Dezember 2015 durch das Air Ties 4820 ersetzt. Natürlich mit einer eigenen Software überstülpt. Einleitung Spannend ist, dass der Preis von 198 Franken auf 178 Franken gesenkt wurde. Weniger spannend ist das einrichten. Dass bleibt bei allen «Universal Adapter Kits» identisch. Wer sich zugleich einen der neuen WLAN Repeater der Swisscom kauft, muss genau hinschauen, dass er die Geräte nicht verwechselt. Die Kartonbox ist diesmal silbern scheinend Hintergrund D.h. eine «WLAN Bridge» oder eine «Powerline Bridge» verhalten sich abhängig vom Standort und dem Umgebungs Faktoren unterschiedlich. Nur ein Vergleichstest ergibt, was zweckmässiger ist. Auf Grund der Phasenbeschränkung eines Powerline Kits wird in den meisten Fällen zu einem UVK WLAN gegriffen werden. Die neue Generation verbessert die Leistung, was gerade bei dem von Swisscom avisierten Einsatzzweck «IP-TV» eine Verbesserung ergeben kann. Last but not least wurde in der Internet-Box Firmware Version 7 (Oktober 2015) die QOS Funktion im WLAN weiter optimiert. D.h. auch hier sollte sich eine bessere Ausgangslage bieten, um eine Swisscom TV Box über WLAN zu nutzen. An der Physik hat sich dadurch nichts geändert. «Powerline» oder «WLAN» sind gesharte Medien. D.h. die Pakete gehen durch den öffentlichen Raum. Vergleichbar mit UKW Radio, hängt es von der Wetterlage ab, wie stabil der Empfang ist. «Echtzeit» Anwendungen wie IP TV, Videokonferenzen , etc. darüber abzuwickeln ist ein Kompromiss und keine Alternative. Das wird mit den stetig steigenden Bandbreiten Anforderungen im Bereich Multimedia kritischer. D.h. spätestens dann, wenn im Frühling / Sommer die 40 MB Streams für UHD aufgeschalten werden bzw. erstes Filmaterial verfügbar ist, werden aller Wahrscheinlichkeit nach reihenweise UVK / WLAN Verbindungen durch eine CAT 6a oder 7 Verkabelung ersetzt werden. CAT5e sollte rechnerisch gehen, die Praxis wird es zeigen. Das Kit besteht auf zwei Adaptern (Bridge). Einzelne Adapter können dazu gekauft werden. Diese verbinden sich über die Mesh Technologie. Anders als bei einem Repeater verpufft hier nicht 50% der Leistung. Ein Mesh Netzwerk kann theoretisch «n» Adapter umfassen. Die Firmware ist hier auf max drei zusätzliche Adapter – ingesamt also fünf – limitiert. Die Geräte sind kompatibel mit der vorhergehenden Generation von Air Ties («DUO» / «Uno»). Für die Installation des Adapters hat Swisscom eine eigene Anleitung erstellt. Natürlich ist der Adapter auch konfigurierbar. Über die IP Adresse die das Gerät vom Router erhält, kann es angesprochen werden. Die mit einem Tool wie «Angry Ip Scanner» das lokale IP Netz absuchen oder im Router (DHCP Server) nachschauen. Die Anleitung von Swisscom ist hier zu finden. Das Passwort für den Zugriff ist freundlicherweise auf Gerät angegeben Fazit Schneller, höher, weiter – im Schnitt alle 12 Monate dreht sich das Hardware Karusell und Swisscom erneuert seine UVK Palette. Es verbessert und erweitert die Möglichkeiten dieser Verbindungsform. Interessenbindung: Ich arbeite in einem Projekt einer Drittfirma für die Swisscom AG. Wie alle Blogposts habe ich diesen unabhängig und nur aus meiner Sicht geschrieben. Den Adapter sowie die aufgewendete Zeit habe ich selber investiert. Niemand hat diese Aufwände ersetzt.   ELEMENT Wert Erstellt 19.1.2015 Letzte Änderung 19.1.2015 ID 000021 Kategorie Swisscom Tag   Autor Peter Gyger           

IR-Dongle (USB) von Swisscom TV 2.0

  Um was geht es? Die Fernbedienung von Swisscom TV 2.0 sendet die Steuersignale über die Bluetooth Schnittstelle. Damit das Gerät auch mit Infrarot Signalen umgehen kann, bietet Swisscom eine USB Stick an. Was ist nun, wenn man eine Fernbedienung der TV Version 1.0 ("Infrarot") hat. Kann über diesen USB IR Zusatz die Swisscom TV Box 2.0 steuern? Einleitung Ja, das geht. SC TV 1.0 hat insgesamt drei Fernbedienungsgenerationen an den Start gebracht. Die erste Hardware Generation hatte eine silberne, die zweite Generation der TV Hardware hatte eine schwarze Fernbedienung. Diese gab es in zwei Ausführungen. Am einfachsten daran zu erkennen, dass die unterste Reihe der Knöpfe einmal drei Tasten und einmal vier Tasten hat. Die silberne Fernbedienung war in meinen Tests nicht kompatibel mit dem USB IR Dongle. Hintergrund Wenn man die Knöpfe der Fernbedienung drückt, wird ein IR Code ausgelöst. Wie dieser vom IR Dongle, welcher für TV 2.0 konzipiert ist, umgesetzt wird ist das Thema dieses Abschnittes. Felder mit rotem Hintergrund sind so zu verstehen, dass diese Funktion nicht verfügbar ist. Wenn daneben eine andere Funktion aufgelistet ist, dann wird stattdessen diese Funktion auf der SC TV Box ausgelöst. 3 Knöpfe Fernbedienung. 1 txt                     2 ein / aus Schalter                     3 1 .. 0                     4 Doppel Pfeil                     5 "Sport"                     6 "Eigene Aufnahmen HbbTV nicht verfügbar                   7 "VOD"                     8 "Radio" "Premium Inhalte"                   9 Opt "Sport"                   10 Exit                     11 Menu                     12 TV Guide                     13 Info "Option"                   14 "OK"                     15 Lautstärke ( + / - )                     16 Sender wechseln                     17 Aufnehmen                     18 Stumm schalten                     19 Rückwärts                     20 Pause                     21 Vorwärts                     22 7 Sek zurück 10 Sek zurück                   23 Stopp                     24 30 Sek vorwärts                                             4 Knöpfe Fernbedienung. 1 txt                       2 ein / aus Schalter                       3 1 .. 0                       4 doppel pfeil                       5 "Sport" n.a.                     6 "Eigene Aufnahmen                       7 "VOD"                       8 "Radio"                       9 Opt                       10 Exit                       11 Menu                       12 TV Guide                       13 Info                       14 "OK"                       15 Lautstärke ( + / - )                       16 Sender wechseln                       17 Aufnehmen                       18 Stumm schalten                       19 Rückwärts                       20 Pause                       21 Vorwärts                       22 7 Sek zurück                       23 Stopp                       24 30 Sek vorwärts                                                   Last but not least zur Ergänzung noch die Fernbedienung von Swisscom TV 2.0 Die Bilder der Fernbedienungen sollten ursprünglich neben den Angaben der Buttons stehen. Leider spielte mir meine Blogsoftware einen Streich. Trotz 20 Minuten «pröbeln», war das Layout nicht im gewünschten Sinne zu ändern. Daraus resultierte diese Darstellung. Fazit Aus der Praxis für die Praxis – in diesem Sinne wurde der Artikel geschrieben. D.h. auch Zeitdruck. Wenn Details nicht stimmen, so bitte wie sonst auch um eine entsprechende Info. Gerne prüfe ich das nach und werde im positiven Fall den Artikel ergänzen. Die Abbildungen sind aus den offiziellen Webseiten der Firma Swisscom AG entnommen. Interessenbindung: Ich arbeite in einem Projekt einer Drittfirma für die Swisscom AG. Wie alle Blogposts habe ich diesen unabhängig und nur aus meiner Sicht geschrieben. Den Adapter sowie die aufgewendete Zeit habe ich selber investiert. Niemand hat diese Aufwände ersetzt.   ELEMENT Wert Erstellt 12.1.2015 Letzte Änderung 12.1.2015 ID 000019 Kategorie Swisscom Tag   Autor Peter Gyger           

MyStrom Energy Control Switch

  Um was geht es? Neu hat die Swisscom einen Adapter ("Energy Control Switch") im Sortiment, welcher an einer Stromdose angeschlossen wird und über WLAN mit dem Internet verbunden ist. Wie früheren Powerline Varianten kann man damit über das Internet auf das Stromnetz zu Hause zugreifen. Swisscom sieht ein Marktpotential in den "Smart Home" Lösungen. Und ist daher dort entsprechend aktiv und hat das Produkt "Quing Home" lanciert. Einleitung In einem Google+ Post habe ich vor einiger Zeit bereits darüber geschrieben. In den letzten Tagen lieferte ich in einem anderen Post ein paar Fotos dazu. Ein wichtiges Detail zuerst: Der Einschaltknopf muss leuchten, wenn man über diesen Adapter Strom beziehen will. Wenn man den Adapter einsteckt, ist das Gerät ausgeschalten. Das kann in der Eile gerne übersehen werden ("jetzt erst einmal einstecken und am Abend / Wochenende dann konfigurieren"). Ausserdem stellt sich der Adapter ab, wenn er resetet wird. D.h. ca. 10 Sek links auf da Plus Zeichen drücken, dann blinkt die Led hektisch weiss. Nach weiteren 5 – 10 Sekunden wird es rot und man hört es Klack machen der der Stromschalter wird dunkel. Der "MyStrom Energy Control Switch" steht in keiner Verbindung zu den Swisscom WLAN Universal Adaptern ("UVKs"). Er ist eigenständig und kann nicht mit einem "Uno" bzw. "Duo" gekoppelt werden, da er auf 2.4 GHz funkt.   Hintergrund Nachdem der Adapter eingesteckt und eingeschaltet ist, muss er mit einem WLAN Router verbunden werden. In der Anleitung, Abschnitt "Tipps zur Fehlerbeseitigung", Unterabschnitt "FAQ und Support" sind die drei Möglichkeiten beschrieben, wie man den Adapter mit einem WLAN Router verbinden kann: •    WPS •    Licht Impulse •    Manuell Zu WPS merke ich an, dass ich eher 4 Sekunden und nicht 2 Sekunden auf der Plustaste gedrückt habe, damit er den WPS Sender suchte. Für die Variante "Licht Impulse" benötigt man die "MyStrom App". Erhältlich für folgende Betriebssysteme: IOS Android. Ein Adapter kann ich nicht gleichzeitig von der "Swisscom Internet-Box" App und von der MyStrom App verwaltet werden. Entweder oder. Die Anmeldung auf der App kann wahlweise über ein Konto auf der Website "mystrom.ch" oder einen Facebook Account erfolgen. In der Swisscom Hilfeseite steht, man solle für die Licht Impuls Verbindung auf den Menu punkt "Light Impuls" auswählen. Wenn jedoch noch kein Adapter erfasst wurde, sieht man diesen Menu punkt nicht. In diesem Fall wählt man wie folgt vor: "Add new Adapter" Wenn man "Light" auswählt, wird man aufgefordert den Adapter aus und einzustecken. Damit die WLAN Led rot blinkt. Danach wird die SSID des WLAN mit dem das mobile Gerät gerade verbunden ist angezeigt. Zusätzlich hat es im oberen Teil ein Passwortfeld mit dem Text "WLAN PASSWORD". Sofern man mit einem 2.4 GHz Netz verbunden ist, kann man nun dort den Schlüssel zu dieser SSID eingeben. Da der Adapter auf 2.4 GHz funkt, halte ich es nicht für wahrscheinlich das er mit einem 5 GHz WLAN Sender eine Verbindung aufbauen kann. Mit "next" gelangt man weiter, wo am Schluss innert 5 Sekunden das Handy direkt vor den eingeschalteten Adapter gehalten werden muss, bis das hektische Blinken aufhört. Leider hat es trotz Reset des Adapters bei 3 Anläufen nicht geklappt. Manuel verbinden funktionierte ohne Probleme. Die MacID ("64002D00B4FE") war auf dem Adapter vermerkt und die passende SSID wurde auch gefunden.                     Nachdem man sich mit dem offenen WLAN verbunden hat, wird im Browser folgende Seite angezeigt. Nachdem man die SSID ausgewählt und das Passwort eingegeben hat, wird die ursprüngliche WLAN Verbindung automatisch wieder hergestellt.                     Dank der REST API kann auch ohne Konto oder APP direkt mit dem Gerät kommuniziert werden. Dazu hats es auf der MyStrom Website eine Doku (en).                                 Die Website www.mystrom.ch wurde noch nicht in allen Punkten um den neuen Switch ergänzt: Wenn man ein Konto auf mystrom.ch hat, werden die installierten Adapter über das Register "Meine Geräte" angezeigt. Jeder Adapter kann individuell konfiguriert werden. Wenn man die maximale Anzahl von 32 Switchen in Betrieb hat, dann könnte das ein wenig unübersichtlich werden. Über die Icons der Geräte kann man weitere Funktionen nutzen bzw. konfigurieren: Ein / Ausschalten       Zeitplan                   Alarmfunktionen       Warnungen               Über das Register "Mein Zuhause" kann der Kunde sich eine schematische Übersicht über sein Haus / Wohnung erstellen. Dazu geht man auf den Button editieren. Wie von Swisscom gewohnt ist das Benutzerinterface viersprachig: DE / EN / FR / IT. Wenn man de Tarif eingetragen hat, erhält man eine differenzierte Analyse der Stromkosten.   Wer die diese Adapter über die Internet-box App verwaltet, kann diese Möglichkeiten nicht nutzen. Entweder Internet-Box App oder über MyStrom (Browser / App) verwalten. Über den Benutzernamen ("E-Mail Adresse") gelangt man auf sein Profil. Dort besteht die Möglichkeit, über den Button "Download data" die angefallenen Daten downzuloaden bzw. periodisch sich zuschicken zu lassen   Das Menu wird nur in englisch angezeigt. Der Inhalt ist weitgehend selbsterklärend. Wenn man sich für "Get Data via E-Mail" entscheidet, erhält man die Daten als angehängte ZIP Datei. Schade, dass der Name der ZIP Datei keine Datumskomponente enthält. D.h. wenn man die ZIP Datei lokal speichern will, überschreibt man die vorhergehende Datei oder muss sie in einem zusätzlichen Arbeitsgang umbennen. Die Daten sind in einer Textdatei – Format CSV – gespeichert. Somit mit jedem Editor einsehbar Typischerweise werden sie mit Excel bearbeitet werden. Das CSV Format kann in Excel importiert werden. Leicht könnte man diesen Import auch automatisieren (Excel VBA oder Powershell).   Im Swisscom Kundencenter und in der Internetbox sah ich keine Möglichkeit die Daten dieser Adapter auszuwerten. In der Internet-App wird lediglich der Verbrauch in Watt angezeigt. Eine Eingabe eines Tarifes damit man sofort die effektiven Kosten sieht, existiert nicht. Fazit Swisscom hat mit der Firma "MyStrom" und den alten (seit April 2015 hat die Swisscom neue Powerline Adapter, diese unterstützen MyStrom nicht) Powerline Adaptern einen ersten Schritt gemacht. Der WLAN Adapter ist eine sehr sinnvolle Ergänzung dazu. MyStrom lässt sich ja auch als nicht Swisscom Kunde vollumfänglich bzw. besser nutzen. WLAN oder auch Powerline sind "gesharte Medien". Unterbrüche sind im Vergleich zu Netzwerkkabel jederzeit und von Heute auf Morgen möglich. Als nicht Swisscom Kunde kann man über das Web oder die App die Adapter verwalten. In den nächsten Wochen werden in der MyStrom App neue Funktionen hinzugefügt werden.. Der Adapter kann über Swisscom (SAP-Nr.: 10219538) oder die Website MyStrom bezogen werden. Interessenbindung: Ich arbeite in einem Projekt einer Drittfirma für die Swisscom AG. Wie alle Blogposts habe ich diesen unabhängig und nur aus meiner Sicht geschrieben. Den Adapter sowie die aufgewendete Zeit habe ich selber investiert. Niemand hat diese Aufwände ersetzt.     ELEMENT Wert Erstellt 19.07.2015 Letzte Änderung 15.11.2015 ID 00003 Kategorie Swisscom Tag Hardware Autor Peter Gyger           

Swisscom ALL IP (N-Stack) und Fremdrouter

  Um was geht es? All IP kann sowohl auf Fibre als auch auf Kupfer aufgeschaltet sein. Die Konfiguration bleibt sich gleich. Mit der Einführung der Vektorisierung (DSL) werden an die Kompatibilität fremder Router neu Anforderungen gestellt. Hier geht es um ein Beispiel wie man einen nicht Swisscom Router (ZyXEL SBG-3300N) an einem ALL-IP (N-Stack) Anschluss konfiguriert.     Einleitung Warum bzw. wer sollte sich überlegen einen eigenen Router anzuschliessen? Sinnvollerweise kommen dafür Kunden in Frage, die für sich zu Hause ein IT Konzept erstellt haben, dass sich mit dem von Swisscom gebotenen nicht realisieren lässt. Auch grundsätzliche Überlegungen (Überwachung, Bevormundung) können den Ausschlag geben. Der Artikel von TuxOne ist ein schönes Beispiel dafür. Hintergrund Vor 11 Monaten als die technische Umsetzung (SC ALL IP auf einem nicht SC CPE) erfolgte, entschied man sich für dieses Gerät: Hersteller/Model:            ZyXEL SBG-3300NProduktelink:            http://www.zyxel.ch/de/products/zyxel-sbg3300-n/Offizieller Anbieter/Vertrieb:     Studerus (Bezug über Fachhändler) Problemstellung: Wenn dieser ZyXEL an einen Swisscom VDSL Anschluss, welcher auf der All IP Plattform geschalten ist, in Betrieb genommen wird, wird man merken: - Synchronisiert auf der DSL Ebene, er verarbeitet das Signal - Die Internetverbindung kommt aber nicht zustanden, das Ding keine WAN IP von der "Gegenstelle" erhält. UDP müsste also gehen. - Der ZyXEL versucht darauf dann immer wieder eine öffentliche IP abzuholen ("Discovers") und wird dann schon bald ignoriert* * nach einer bestimmten Anzahl seiner Anfragen die eben nicht so daherkommen wie das die Gegenstelle hätte, wird die DHCP Lease Vergabe für den Anschluss für eine bestimmte Zeit gesperrt. Wenn ich in diesem Fall wieder einen Swisscom Router anschliesse, werde ich auch mit diesem etwas warten müssen (theoretisch bis zu drei Stunden, praktisch bis zu 30 Minuten), bis ich wieder online komme. Deshalb der Tipp, konfiguriert den Zyxel zuerst wie nachfolgend beschrieben     How to: - Am Web Interface des Gerätes (Default: 192.168.1.1) anmelden - Die Konfiguration lässt sich über den Quick Start oder manuell über den entsprechenden Menü Punkt machen. Hier wird der zweite Weg gewählt. - Belasst die Pre-Konfig., also mit diesen Einstellungen mit denen das Gerät bereits ausgeliefert wird. - Im Menü links auf 'Network Setting' > 'Broadband' Es ist bereits ein WAN Interface 'VDSL' vorhanden. Ein Klick auf das Edit-Symbol auf der rechten Seite des Eintrags um die Einstellungen der Verbindung zu bearbeiten. Folgende Einstellungen müssen angepasst werden: > 'Mode' = Routing > 'Encapsulation' = IPoE > Bei 'Option 60 Vendor ID:' folgenden Wert 1:1 übernehmen "100008,0001,Zyxel" > Änderungen mit 'Apply' übernehmen. DSL Line verbinden - das Gerät synchronisiert nun. Der Router sollte ein wenig später erfolgreich eine Internet-Verbindung hergestellt haben. Hinweis: Mir ist aufgefallen, dass das Gerät relativ prompt eine synchrone VDSL Verbindung hinkriegt, es aber darauf dann etwas länger geht, bis die WAN-IP bezogen wurde und man effektiv "online" ist. Dies dauert etwas zusätzlich eine Minute in der die Internet LED des Gerätes zuerst rot leuchtet. Anschliessend wird sie auf grün wechseln Bleibt sie auf Rot ist etwas fehlgeschlagen und / oder die gerade erwähnte Konfiguration falsch. Z.B. wenn das Gerät zuvor mit der falschen Konfiguration. den Anschluss und die IP Vergabe temporär gesperrt hat (siehe oben bei Problemstellung). Entscheiden auf der All IP Plattform bei VDSL Anschlüssen ist, dass sich das Modem "korrekt" Vorstellt, wenn Swisscom seitig beim DHCP Server für die WAN-IP vorstellig wird. Dafür muss es einfach gesagt sagen, ich bin von Swisscom, ich brauch was von diesem/r Service/Klasse und ich bin ein ZyXEL. Das Ganze erfolgt "als Anhang" über die Option 60 Vendor ID. Prinzipiell müsste also jedes Swisscom VDSL taugliche Modem auf der All IP Plattform verbinden, wenn sich diese Opt. 60 wie oben beschrieben anpassen lässt.     Quellen: Linkliste https://www.ietf.org/rfc/rfc2132.txt https://tools.ietf.org/html/rfc3925 Wikipedia: Dynamic Host Configuration Protocol BBCS Proved Equipment List Swisscom WARP phaq my daily IT madness - Swisscom Vivo FTTH Anschluss mit Cisco Router betreiben Swisscom Community: Ipfire mittels SFP PCI-Karte betreiben Swisscom Community: DrayTek Vigor 2860, kein Zugriff Swisscom Community: Zyxel P-870H im falschen Range, verliert Verbindung Swisscom Community: AVM Fritz Box 7490 A/CH Version mit Medienconv​erter Tuxone: pfSense 2.1 mit Swisscom Access Ihsan Dogan's IT Blog" pfSense mit Swisscom FTTH   Fazit Swisscom baut mit dem Routermodell "Internet-Box" ein enormes Serviceportfolio auf. In Kombination mit der App können und SC TV können auf unkomplizierte Weise viele Funktionen (Multimedia, Hausautomatisierung, Kommunikation, etc.) genutzt werden. Die Öffnung erfolgt schrittweise. Z.B. mit dem neuen Release 7 der Internet-Box sind fremde SIP Geräte möglich. D.h. man muss das vorhandene Know How sowie Zeit / Geld zum Nutzen eines eigenen Routers kalkulieren. So wie der Buchhändler dem Riesen Amazon unterliegt, werden daher viele Kunden vor dieser Freiheit zurück schrecken…   ELEMENT Wert Erstellt       1.8.2015 Letzte Änderung   ID       00004 Kategorie Swisscom Tag Netzwerk Autor      Peter Gyger