Peter Gyger online

"Gring ache u seckle" (Quelle: A. Weyermann)

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Firefox Version 55

Ich verwende seit längerem die Browser Edge, Vivaldi und Chrome. Zwei Änderungen an der Firefox Version 55 sind jedoch für den Support interessant. Und last but not least, lernt / repertiert man nicht einfacher als wenn man über ein Thema recherchiert und eine Zusammenfassung schreibt. Ab der Version 55 wird geprüft, ob ein Server sowohl HTTP wie auch HTTPS Protokoll unterstützt. Wenn ja, wird automatisch das HTTPS Protokoll gewählt. Der Gedanke ist gut, in der Praxis treten immer wieder Probleme zwischen Browser und Zertifikat auf. D.h. die Seite kann nicht angezeigt werden. Der Flashplayer ist nicht mehr standardmässig aktiviert. D.h. z.B. das der interne Speedtest der Swisscom Internetbox nicht automatisch funktioniert. Man muss es pro Website aktivieren (als "Default" setzen möglich). Sinnvollerweise hat man das ausführen von Flash Inhalten auch auf das HTTP/S Protokoll beschränkt. Das lässt sich über "About:Config" ändern. Details dazu in diesem Artikel von GHacks. Über Optionen sind bestimmte gefährliche Flash Inhalte gesperrt. Ausserdem hat Firefox eine Blacklist von Websites erstellt, auf der keine Flashinhalte ausgeführt werden. Jeder Anwender hat eigentlich verstanden, dass ein nicht aktueller Browser ein schweres Sicherheitsrisiko darstellt. Daher ist der Sachverhalt, dass ein "Zurück" auf eine frühere Version nicht möglich ist, keine Relevanz haben. Die Achillesferse von Firefox sind die Userprofile. Die können einen Wechsel von Versionen verunmöglichen. Oder wenn sie beschädigt sind, denn Start von Firefox zu verhindern.Sein Profil regelmässig sichern ist daher Pflicht. Mehr dazu auf der Buzilla Site. Das von Version zu Version mehr "AddOns" nicht mehr nutzbar sind, hängt mit der Umstellung der Technik dahinter zusammen. Damit es einfacher unterschieden werden kann, werden die neuen Software Zusätze "Web Extensions" genannt. Das Problem ist, dass aufgrund fehlender oder fehlerhafter Schnittstellen nur ein Teil der AddOns in WebExtensions übertragbar sind. Bzw. einige AddOns praktisch nicht übertragbar sind. Und da diverse Bugmeldungen zur Einrichtung eben dieser Schnittstellen bereits geschlossen wurden, sieht das auch für die nahe Zukunft nicht gut aus. Die Version 55 ist ein "Incremental Rollout". D.h. man kann den Update nicht über den Browser anstossen. Er wird ausgerollt. Über die Mozilla Website hingegen geht es. Quellen: Mozilla   Ein freier Tag heisst für mich, am Schreibtisch mit Blick auf grüne Hügel zu sitzen, zu lesen, am Computer arbeiten, nachdenken. Eigentlich. Gestern habe ich ein Paket, welches eine CD beinhaltet erhalten. In diesem Jahr die erste und vermutlich letzte die ich bestellen werde. Ich bestelle eine CD nur dann, wenn ich für das Album und / oder Künstler grosse und anhaltende Begeisterung empfinde. Heute ist ein regnerischer Tag und die CD passt irgendwie perfekt dazu, daher machte ich 30 Minuten Pause, hörte der Musik zu und zählte Regentropfen... Die Künstlerin heisst Karen Mok und Ihr Album "Somwhere i belong" war 2013 ihr erstes englischsprachiges Album. Sie interpretiert darauf bekannte Jazz Standards. Die zwölf Songs vermischen neuartig d Jazz-Standards mit traditionellen chinesischen Instrumenten. Und für mich typisch für Südostasien ist die atmosphärische Brillanz die auf jedes Detail achtet. Die Titel der Songs sind Klassiker wie "A fine Romance". Auf der verlinkten Website von AllMusic kann man Beispiele hören. Natürlich auch Videos. Z.B. der Song "While My Guitar Gently Weeps" in dem Sie das Instrument "Guzheng" - eine Art Zither - spielt. Oder "The Face That Launched A Thousand Ships". Oder das erotisch, sehnsüchtige "Wicked Games"    

Google Chrome

Sammelbecken für alles aus dem Web zum Thema Google Chrome Google Chrome Homepage Chrome Erweiterungen Google Chrome Blog Google Watchblog TecChannel.de List of Chromium Command Line Switches      

Mozilla Firerfox

Sammelbecken für Informationen aus dem Web zum Thema Firefox Homepage AddOn Repository  Firefox: NoScript - Das wichtigste Addon Heise Thema Firefox Bloger Sören Hentzschel Peter Gyger: Firefox Version 55

Browser Vivaldi

Sammelbecken für Informationen aus dem Web zum Thema Browser Vivaldi Homepage des Browsers Vivaldi Forum der Vivaldi Community Blog Peter Gyger      

Microsoft Edge

Sammelbecken für Informationen aus dem Web zum Thema Microsoft Edge   TechRadar.com: New Windows 10 preview seriously hones Edge browser (and adds zombie emoji) http://www.techradar.com/news/new-windows-10-preview-seriously-hones-edge-browser-and-adds-zombie-emoji https://www.microsoft.com/de-ch/windows/microsoft-edge

Browser

Dieser Blogpost ist ein Sammelbecken für Informationen zu den Browsern Edge Vivaldi Firefox Chrome Meine Einschätzung ist, dass Edge, Vivaldi, Chrome und last but not least Safari die nächsten 2 Jahre relevant sind. Firefox wird in Chrom aufgehen. Die Bedeutung von Firefox resultiert primär aus einer riesigen Zahl an AddOns die existieren. "Safari" bzw. die Apple Welt interessiert mich nur wenig, daher verliere ich dazu kaum ein Wort. Die ersten Browser wie "NCSA Mosaic" waren nur dazu da, über das HTTP Protokoll HTML Seiten mit Bilder darzustellen. Mit dem Produkt Netscape hatten die Browser die Anwender endgültig begeistert    "Edge" http://petergyger.net/blogengine/post/Microsoft-Edge   "Vivaldi" http://petergyger.net/blogengine/post/Browser-Vivaldi   *Firefox" https://www.mozilla.org/de/firefox/new/   Firefox: NoScript - Das wichtigste Addon   "Chrome" http://petergyger.net/blogengine/post/Google-Chrome      

WannaCrypt

Die Microsoft Stellungsnahme von gestern findet man hier. Vorderhand scheint der Virus WannaCrypt gestoppt zu sein: https://www.heise.de/newsticker/meldung/Ransomware-WannaCry-Sicherheitsexperte-findet-Kill-Switch-durch-Zufall-3713420.html Spätestens nach dem Roman "Blackout" von Marc Elsberg sollte es jedem klar sein, dass quasi über "Death Man Switch" ein zweiter Angriff losgehen kann. "Günter Born" hat in einem Blogpost gewohnt sorgfältig die Fakten zusammengetragen. Und der Blogger "Fefe" erhält Meldungen, dass Firewall und Antivirenprodukte den Zugriff auf die Killswitch Domain blockiert. Dieser Vorfall wird politisch noch einiges zu reden geben. Die Tragweite des Problemes entstand, weil (grosse) Firmen A: Windows nicht gepatched hatten B:veraltete Windows Systeme im Einsatz hatten. Betriebswirtschaftlich sollte klar sein, dass eine IT Lösung nur eine bestimmte Lebensdauer hat. Analog einem gekauften Auto. Je älter die Lösung wird, desto teurer wird der Unterhalt (Aufwand). Für IT Lösungen die im Internet hängen, wird es für die 1. Welt überlebenswichtig (IoT), dass die Systeme gewartet sind. Die Wirtschaft wird mit den alten Argumenten von Kosten und Arbeitsplätzen die gefährdet sind, reagieren. Die Politiker müssen sich Consultans suchen, da geschätzt 94 Prozent der Branche von TCP-IP keine Ahnung haben. Wie sollen politische Lösungen durchgesetzt werden? UNO Resolution? Last but not least: Seit gut anderhalb Jahren sind die Verschlüsselungsviren die Bedrohung Nummer eins für jeden Anwender. Wer da keine Backups macht (richtig - danach die USB Platte vom Computer trennen), darf kein Mitleid erwarten und sollte mit Computerverbot nicht unter einem Jahr bestraft werden.

Computer Antiviren / Sicherheitsprogramme - überflüssig?

  Diese Woche hat der Blogger Fefe die Frage die aus dem Titel wieder aufgeworfen. Mit grosser Resonanz. Diese Frage ist nicht neu bzw. hat immer wieder Saison. Ein spannender Beitrag hat Günter Born - auch ein erfahrener Programmierer wie "Fefe" - 2015 bereits geschrieben.   Geht ein Kunde in den Swisscom Shop und will als Ersatz für sein analoges Telefon ein IP Telefon von Swisscom kaufen. Einfach. Einfach? Die Qual der Wahl wird durch geringe Unterschiede im Funktionsumfang erhöht. Dieses PDF listet die Funktionen der HD Phones auf, welche 2016 im Handel waren. Die günstigsten sind das wiederauferstandene "Montreux" und das neue "HD-Phone VTech HD10". Wer zwei Telefonnummern auf seinen Anschluss geschalten hat und beide mit einem Telefon nutzen will, der sollte prüfen ob in den Parametern des Gerätes vorgesehen ist, dass für die zwei Nummern verschiedene Ruftöne gesetzt werden können ("Hörensagen" da kein Multline zum testen). Das "Nyon" kann das z.B. Spannend in der Praxis wird es dann, wenn man im Adressbuch (Router) einem Kontakt einen bestimmten Rufton zugeordnet hat. Was hat dann Priorität - die gewählte Nummer oder der anrufende Kontakt?   Unwahrscheinlich aber dennoch - mehr als vier HD Phones können im Router nicht angemeldet werden. Nicht vergessen, wenn man ein HD Phone entfernt muss man das Profil im Router manuell löschen. D.h. im Falle eines Gerätetausches kann sich das neue Gerät nicht anmelden, wenn der Kunde vier HD Phones hat. Wenn man auf mehreren Stockwerken lebt und eine Hausverkabelung (Ethernet - Anschlüsse) hat, dann will man natürlich wie früher mit den Telefonsteckdosen dort ein Telefon einstecken. Aktuell hat man da bei Swisscom nur die Wahl zwischen "Yealink T46G" - teuer, 1001 Funktion, exotisch - oder einem Rousseau 10 was eine Basisstation ist. An der Basisstation kann man nur die IP Telefone "Nyon" oder Rousseau 310 anschliessen. Das zentrale Adressbuch im Router ist nicht nutzbar, wenn es über eine Basisstation geht.   Einer der positiven Seiten des Internet sind die Möglichkeiten zu lernen. D.h. Fachwissen das profund und durchdacht (kostenlos) angeboten wird. Z.B. zum Thema Physik. Oder das Wikipedia Portal zu Elektrotechnik. Rund um das (Selbst-) Management hat es auf dieser Website leicht verständliche Fachartikel.       

Calibre: Hierachien im Schlagwortbrowser

Um was geht es? Calibre ist eine populäre Software um primär E-Books zu verwalten. Die Software bietet einen leichten Zugang und viele Konfigurationsmöglichkeiten. In diesem Post geht es um eine Analyse, welche Möglichkeiten es gibt, um Hierachien bzw. Abhängigkeiten abzubilden und wie man das umsetzt. Einleitung «Hierarchien» können inhaltliche Zusammenhänge sein. Zum Beispiel die Romanserie «Perry Rhodan» (ohne Ansprch auf Vollständigkeit / korrekte Abbildung): PerryRhodan Heft Silberband Taschenbücher Atlan Heftserie Miniserie Blaue Bände Neo Hefte Trivius Eine andere Form der Hierarchie sind fachliche Zusammenhänge: Telekommunikation Technik -- Telefonleitung -- Glasfaser Swisscom Schweiz   Netzwerk Netzarchitektur Übertragungsweg Betriebssyteme -- Windows -- Linux Die Darstellung solcher Abhängigkeiten erfolgt über den Schlagwortbrowser auf der linken Seite. Dieser kann über das «Etikettensymbol» in der Statusleiste oder über das Tastaturkürzel «Shift-Alt-T» aufgerufen werden. Die Einträge im Schlagwortbrowser sind direkt mit einem existierenden Element verbunden. D.h. wenn ich Bücher in chinesischer, englischer und deutscher Sprache erfassen will, wird die Sprache erst dann angezeigt, wenn ein entsprechendes E-Book in der Sammlung existiert. Für diesen Post habe ich eine Portable Calibre Installation (V 2.83) verwendet und sechs Romane aus der Perry Rhodan Serie importiert. Im deutschen Sprachraum kennt man die «Shift» Taste als Umschalttaste und die CTRL Taste als «STRG». Details zu den sechs Romanen: Das galaktische Syndikat Griff nach der Macht Der Extraktor Sturmland Ozean der Dunkelheit Die Geister der CREST Wie die Hierarchien im in den Schlagworten aussehen, zeigt dieser Screenshot einer erfahrenen Calibre Benutzerin.     Hintergrund Mit den Elementen "Autoren" und "Sprachen" kann man in diesen Büchern keine Hierarchie bauen. "Serie" jedoch schon: 1 + 2 = Atlan 3 + 4 = Perry Rhodan Originalserie 5 + 6 = Perry Rhodan Neo Abhängige Elemente (Hierachien) werden durch einen Punkt dargestellt. Wenn man im Feld Serie die Nummer des Elementes angeben will, dann mit eckigen Klammern. Für diese sechs Bücher heisst das: 1 + 2 = PR.Atlan.Heft [1] / PR.Atlan.Heft [2] 3 + 4 = PR.Original.Heft[2840] / PR.Original.Heft[2841] 5 + 6 = PR.NEO[112] + PR.NEO[114] Sobald das eingetragen sieht man links unter Serien den Wert 3 anstatt 0. Auch optisch ist es richtig dargestellt. D.h. mit dem Element "Serien" kann der Anwender sofort das gewünschte Ergebnis erreichen. Wie sieht es mit den Schlagwörtern aus? Im Falle der sechs Romane habe ich folgende Schlagworte (Der Punkt definiert Hierarchien) gewählt: 1 + 2 = SF.PR.Atlan.Heft 3 + 4 = SF.PR.Heft 5 + 6 = SF.PR.NEO Nach dem eintragen der Schlagwörter, muss über «Einstellungen», Register «Schlagwortbrowser» die Option «Kategorien mit hierarchischen Elementen» eingestellt werden. Assoziativ entschied ich mich für den Wert «Series». Trotz Neustart von Calibre, wurden die Schlagwörter nicht eingerückt dargestellt. Nach dem lesen der Ballon Hilfe (gelb) änderte ich den Wert auf «tags». Das ergab nach einem Neustart von Calibre den gewünschten Effekt. D.h. wenn man in den Schlagwörtern, eine Hierarchie angezeigt erhalten will, braucht es A:    Schlagwörter durch Punkte getrennt B:    Option «Kategorien mit hierarchischen Elementen» mit dem Wert «tags» Calibre hat im Schlagwortbrowser mit den Menupunkten «Serie» und «Schlagwörter» effiziente Mechanismen um eine strukturierte Bibliothek aufzubauen. Das Handbuch zu Calibre zählt eine dritte Möglichkeit auf: «Untergruppen». Das erweitern des Schlagwortbrowsers um weitere Elemente vom Typ «Untergruppen» ergibt mir keinen Nutzen. Frei nach dem Motto: KISS («Keep it simple stupid»). In vielen Fällen ist der Aufbau und die Pflege von Hierarchien nicht erforderlich, da die Suche viele (SQL – Where) Parameter kennt. Z.B. kann man über die Option «Schlagwortbrowser anpassen» definieren, ob man eine «OR» (eines der gewählten Schlagwörter» oder «AND» (alle gewählten Schlagwörter) Suche haben will. Die Suchbegriffe können mit Mausklick und CTRL / SHIFT Taste als Parameter in die Suchleiste (grün) eingetragen werden: Fazit Die unglaubliche Vielfalt an Einstellungen in Calibre ist seine grosse Stärke. Der typische Nutzer der Software ist kein Informatiker. D.h. viele Effekte treten zufällig oder ungewollt auf und können Dritten schlecht erklärt («How To») werden. Dieser Post soll jedem Nutzer zeigen, wie man seine Schlagworte mit Hierarchien strukturieren kann. Das zweite Ziel ist es, auf Serien bzw. Untergruppen als zusätzliches / alternatives Ordnungselement hinzuweisen. Last but not least soll der Schluss des Postes zeigen, dass Calibre starke Suchfunktionen hat, welche ggf. eine Strukturierung überflüssig machen. Andere Möglichkeiten wie «virtuelle Bibliotheken» haben ich aus Zeitgründen nicht erwähnt.   ELEMENT Wert Erstellt 20.4.2017 Letzte Änderung 23.4.2017 ID   Kategorie HowTo Tag Calibre Autor Peter Gyger           

Browser Opera und das integrierte VPN

Jedesmal wenn Man in the Midle Szenarien - z.B. bei Hotspots - diskutiert werden, wird die VPN Intergration von Opera lobend erwähnt https://www.heise.de/glossar/entry/Man-in-the-Middle-Angriff-399039.html Zum Browser Opera und dem intergrierten VPN gibt es u.a. folgendes zu sagen. Jon Stephenson von Tetzchner, Mitgründer und langjähriger Leiter von Opera Software hat diese 2013 verlassen. U.a. weil aus seiner Sicht die Firma sich zu stark an kommerziellen Zielen ausrichtete. Sein Know How floss in den Browser Vivaldi. Seither hört man in technischer Sicht kaum noch etwas von Opera. Die Firma wurde 2015 von chinesischen Investoren gekauft. Mit der Nutzung der VPN Funktion erhalten diese Zugriff auf die Daten des Nutzers. Wie heikel Benutzerdaten im Browser sind, weiss man spätestens seit der Aufregung um das "Web of Trust". http://www.zdnet.de/88282024/bericht-browser-add-on-web-of-trust-spaeht-nutzer-aus/ Last but not least: Es ist kein VPN, sondern ein HTTP-Proxy Server mit Anmeldung https://www.perfect-privacy.com/german/2016/06/03/opera-vpn-ist-kein-echtes-vpn/ Opera VPN behind the curtains is just a proxy, here's how it works   Eine leicht zu verstehende Geschichte zu einem der Datenschutzprobleme von und mit Social Media findet man in diesem für junge Leser gedachten Beitrag.   Diffie-Hellman-Verfahren ist ein grundlegendes Verfahren in der Kryptografie Heise Security erklärt es hier, aber dieses englische Video visualisiert die Idee dahinter.   Die erfahrenen Computeranwender diskutieren seit Anbeginn der Zeit über Sinn und Unsinn von Antivirenprogrammen. Mike Kuketz fasst den Sachverhalt (einmal mehr) in diesem Blogpost zusammen. Der Heise Verlag hat dazu eine Podiumsdiskussion am laufen. Die Kommentare liefern wie so oft einiges an Argumenten. Antivirenprogramme müssen sich tief in das Computersystem eingraben. Daher kann es beim deinstallieren geschehen, dass nicht alle Teile entfernet werden. Swisscom stellt für seine Antivirenlösung für Win und MAC ein Deinstallationsprogramm zur Verfügung.   Eine geniale und bodenständige Antwort auf die schwache BH Aktion der Juso Frauen https://jsvp.ch/blog/junge-selbstbewusste-frauen-haben-diesen-dreck-nicht-noetig/  

Vivaldi - ein europäischer Webbrowser

Jon Stephenson von Tetzchner - ein norwegischer Unternehmer und Ingenieur - hat 2013 die Firma "Opera Software" verlassen. Dort hat er zuvor die Entwicklung des Webbrowsers Opera massgeblich vorangetrieben. Danach hat er die eigene Firma "Vivaldi Technologies" gegründet. Die Firma hat den Browser "Vivaldi" entwickelt, In der aktuellen Version 1.7 hat er einen Funktionsumfang und Stabilität entwickelt die mich überzeugt. Ich werde asap mich auf diesen Browser konzentrieren, da er für technik affine Individualisten viele Möglichkeiten bietet. Last but not least - ein Qualitätsprodukt aus Europa das überzeugt, ohne repressiven Druck a la EU. https://vivaldi.com/?lang=de Swisscom und AGB - was für ein emotionaler Eiertanz. Halten wir die Grundlagen fest: Wer die AGBs nicht akzeptieren will, hat ein Sonderkündigunsrecht. Swisscom bietet Produkte und Dienstleistungen, welche über AGBs abgesteckt sind. "Take oder leave it". Jedoch kann jeder Bluewin Kunde über das Kundencenter die Weitergabe der Daten - z.B. an die Webeplattform Admeira - verhindern. IMO - bietet keine andere Telekommunikationsfirma in der Schweiz eine so transparente Informationspolitik sowie leichten Zugang zu den Einstellungen dazu. Und das in vier Sprachen. Obwohl in einigen Bereichen der Swisscom Kommunikation (YouTube Channel, Bluewin News Site, etc.) die englische Sprache noch nicht entdeckt wurde. "Admeira" bzw. die Beteiligung von Swisscom daran ist eine grundlegende wirtschaftspolitische Diskussion. Die AGB Änderung ist lediglich eine logische Konsequenz, wenn man die Diskussion vorher nicht geführt hat. Analog offene Grenzen eines Landes und der nachfolgenden Schwemme an Überwachungskameras auf öffentlichen Strassen und Plätzen. Bzw. einem Polizeiaufgebot von gegen 5000 Mann um die öffentliche Ordnung am Kölner Bahnhof an Silverster zu sichern. Die Basler Zeitung hat ein Datenschutzproblem publik gemacht. Das kantonale Projekt "Rhylax" stellt Rheinuferbenutzer ungefragt ins Internet. Der Artikel ist hier zu finden. http://bazonline.ch/basel/stadt/RheinuferBenutzer-landen-im-Internet/story/26931327

POP3 ist tot?

IMAP hat POP3 schon seit längerem verdrängt. Eigentlich schade. Seit ich mit E-Mail Programmen wie Outlook Mails über POP3 abholen kann, ohne das sie gelöscht werden, sehe ich nur wenige "Use Cases" wo das komplexe Protokoll IMAP Vorteile gegenüber POP3 hat. Und natürlich trägt der private Kunde das alleinige Risiko für seine E-Mail. Wiederherstellung / Restore gibt es als Funktion i.a.R. nicht. "Unwissenheit schützt nicht vor dem Geesetz" wie eine Ärztin erfahren musste, welche für Ihre Ablage ein Gratis Mailkonto von Bluewin verwendete und AGB ignoriend ein professionelles Management verlangte... "Exchange ActiveSync" ist konsequenter als IMAP. Hier wird auch das Adressbuch synchronisiert. Dieses Protokoll kommt zum Einsatz, wenn man einen MS Exchange Server verwendet oder einen Hoster wie "Outlook.com".  Da die meisten E-Mailprovider beim Zugriff auf IMAP eine Ordnerstruktur über mehrere Ebenen (Bluewin z.B. 5) erlauben, kann man eine strukturierte Ablage anlegen. Die Frage ist nur, warum sollte man? Es gibt inzwischen genügend Cloudlösungen, die das weit effizienter und sicherer machen. Beispiel die "Privat Cloud" mit dem eigenen NAS (QNAP, Synologic), die US Clouds wie Onedrive.com / GDRIVE.COM oder die schweizer Lösungen wie z.B. Storebox oder Docsafe von Swisscom. E-Mail ist ein Transportprotokoll. Es wurde entworfen, um Informationen zwischen Menschen auszutauschen. Deswegen die Informationen dort zu belassen, ist ein bisschen so wie wenn man einen Kühlschrank im Auto einbaut und die eingekauften Lebensmittel gleich dort lässt...  IMO. Ich finde es spannend zu wissen, wer was liest bzw. gelesen hat. Frei nach dem Motto: Sag mir was Du liest und ich sage Dir, wer Du bist. Auch im digitalen Zeitalter gibt eine Bücherwand mehr Aufschluss über die geistigen Qualitäten seines Gegenübers als manche blumige Selbstdarstellung. Wenn jedoch Prominente im Web über die gelesenen Bücher schreibe, so zweifle ich daran. Ich zweifle daran, ob sie jedes Buch das sie gut finden auch besprechen. Jedes menschliche Wesen ist in eine Gesellschaft / Familie eingebettet, deren Erwartungen / Normen man mehrheitlich zu erfüllen versucht. Wenn z.B. eine Frauenrechtlerin den Roman "Justine" von Marquis de Sade gut findet oder ein offizieller Pegida Vertreter vom Buch "Die offene Gesellschaft" von George Soros beeindruckt ist, so wäre es verdammt kaltschnäuzig und riskant in der Öffentlichkeit dazu zu stehen. Auch das bestellen im Internet muss nicht geheim bleiben. Sei es das der Browserverlauf asgelesen wird, die Datenbank des Shopps ausgelesen wird oder simpel ein Keylogger den Datenverkehr abhört. Aber dafür haben wir ja die gutsortieren (analogen) Gemeindebibliotheken. Ich bezweifle auch, dass sie jedes Buch auch wirklich gelesen haben. Und last but not least, heisst ein Buch gut finden, noch lange nicht das es gut ist. Nur weil man eine milliardenschwere Firma gegründet hat, bzw. einen Nobelpreis im Thema X gewonnen hat, versteht man nicht zwangsläufig etwas von den anderen Themen. Es ist die altbekannte Frage, was für einen Wert eine Buchbesprechung auf einer Plattform wie Amazon hat, wenn es z.B. um den Schriftsteller Shakespeare geht... Wer trotzdem neugierig ist, wer was liest findet hier Informationen: http://www.manager-magazin.de/lifestyle/leute/buecher-empfehlungen-was-wirtschaftsgroessen-und-prominente-lesen-a-1124148.html https://editionf.com/Die-Lieblingsbuecher-der-Erfolgreichen--Was-Wirtschaftsgroessen-und-Prominente-lesen https://www.highlyreco.com/      

Lernkartei Software Anki

Um was geht es?    Einleitung    Hintergrund    Fazit   Um was geht es? Anki ist wie Calibre ein Juwel an Software. Kostenlos und mit vielen Funktionen, aber nicht sofort verständlich. Und nein, es hat nichts mit "Anke" zu tun… Einleitung Nachfolgend eine How To Anleitung, wie man die einfachsten Funktionen nutzt. Die erste Lernkartei ist wirklich schnell erstellt. Dieser Wiki Artikel gibt einem eine gute Übersicht über die Funktionen des Programmes. Hintergrund Die nachfolgende Anleitung wurde mit der zu installieren Version unter Windows erstellt. Es existiert eine portable Version, die direkt – ohne Installation – gestartet werden kann. Jedoch ist sie nicht sehr verbreitet. Ungewöhnlich für eine solche portable Version ist, dass sie den Pfad überprüft. D.h. das Programm beim Start im Verzeichnis «C:\Users\Daniel\OneDrive\ AnkiPortable» war und später ein zweites Mal im Verzeichnis «C:\Users\firma\ \AnkiPortable» gestartet wird, dann blockiert das Programm mit einer aussagekräftigen Fehlermeldung. Die dritte Programm Version nennt sich «AnkiWeb». Diese Version ist als Ergänzung zur Installation von Anki auf dem Computer gedacht. Das steht auch so auf der Website von Anki: «AnkiWeb is intended to be used in conjunction with the computer version of Anki. While it is possible to create basic text-only cards and review them using only AnkiWeb…". Praktisch ist, dass der Datenbestand des lokalen Decks automatisch mit der Webvariante synchronisiert werden kann. Das aktivieren der Web Variante geht am einfachsten von der Desktop Version aus. Das letzte Icon rechts oben in der Toolbar führt zu «Ankiweb.net»:         Wenn man so hier beschrieben, von der lokalen Version das ganze startet, dann kann die folgende Frage mit «zu AnkiWeb hochladen» beantwortet werden. Die Frage wird auch beim ersten hochladen – d.h. mit einem leeren Ankiweb.net - angezeigt. Auf diesem Testcomputer mit Windows 10 misslang der erste Versuch. Die Firewall blockierte den Zugriff:     Da auf diesem Computer keine Monster Sicherheits Suite installiert ist, erstellte ich für die Windows Firewall die entsprechende Regel für das private Netz. Danach funktionierte die Synchronisation des Decks (Lernkarten Stapels) einwandfrei.            Anki downloaden und installieren. Ich habe bei der Installation die deutsche Oberfläche gewählt, da es für viele Benutzer die Wahl sein wird. Da die meisten Tools aus dem englischsprachigen Teil der Welt kommen, bevorzuge ich jeweils englisch. Orginal Website Heise.de   Editor (z.B. Notepad oder Notepad++ ) starten. Für jedes Wort das man lernen will, erstellt man eine Zeile. Eine Zeile besteht aus den zwei Begriffen: Die zu lernende Vokabel und mit einem Tabulator getrennt die Übersetzung. Kommentare – siehe erste Zeile – sind mit dem "Doppelkreuz" auch bekannt als Raute oder "Gartenhag" zu kennzeichnen. Das Beispiel unten verwendet US und britisches Englisch als Lernziel. Quelle: der Oxford Dictonary Wer tiefer in den Aufbau dieser Resourcendatei eindringen will: RT(F)M . Die englische originale Dokumentation ist hier zu finden.   Danach Anki starten:             Unten auf "Stapel erstellen" klicken:                             Dem "Stapel" (Ansammlung von Karteikarten) einen Namen geben:         Danach unten auf "Datei importieren" klicken und die vorher erstellte Textdatei auswählen. Auf der jetzt angezeigten Form lassen wir die drei Parameter "Typ", "Stapel" und "Feldtrenner" unverändert. In unserem Beispiel haben wir direkt nach dem Erstellen eines neuen Stapels (englisch: Deck) die Funktion "importieren" gewählt. Dadurch ist automatisch der von uns erstellte Stapel das Ziel des Importes. Andernfalls muss über das Feld "Stapel" das Ziel geändert werden.          Danach kann man auswählen, welches die Vorder und Rückseite der Karte ist. D.h. was abgefragt werden soll. Abschliessend auf den Button "Importieren" klicken. Nach dem Import sehen wir die Bestätigung:      Danach sollte Anki so aussehen. Wenn nicht, auf den Menu punkt "Stapel" klicken.          Mit einem Klick auf den Stapelnamen ("EN-US-Englisch") startet die erste Abfrage         Der Klick auf "Jetzt lernen" zeigt die erste Lernkarte:                    M Mit "Antwort zeigen" wird überprüft, ob die gegebene Antwort korrekt ist:             Mit einem Klick auf den Menu punkt "Stapel" springt man zurück in die Stapelübersicht:     Das ist alles was es braucht, um sofort mit Anki zu arbeiten. Wirklich einfach, nicht wahr? Ein faszinierender Ausblick was mit Anki möglich ist, um z.B. technische Texte zu lernen nachfolgend. Über die "Suche" Funktion auf der Swisscom Webseite findet man das Dokument "Handbuch FTTH-Realisation Inhouse Neu-/Umbau". Auf Seite 4, Menu punkt 1.5 werden die Definitionen des Bakom Referenmodelles aufgelistet. Diese sollen nun mit Anki gelernt werden. Zuerst den Text kopieren. Danach den Text in eine Textdatei einfügen und am Zeilenende ein Doppelpunkt als Zeilenabschluss einfügen und speichern     Die Datei muss speichern muss in der Codierung auf "UTF-8" gespeichert werden.   In Anki wie oben beschrieben einen neuen Stapel erstellen. Z.B. mit dem Titel "FTTH" und die Datei importieren. Anki erkennt automatisch, dass hier keine Tabs sondern Doppelpunkte verwendet wurden   Abschliessend auf importieren klicken. Danach müsste im Stapel FTTH die Zahl 5 unter "Neu" stehen        Beim abschliessenden lernen (Klick auf FTTH), können die Karten auch editiert (Menu: "bearbeiten") werden.     Dieser zweite Durchgang demonstriert wie vielseitig Anki für das Lernen eingesetzt werden kann. Anki kann auch über das Internet genutzt werden. Z.B. mit einem Android Handy. In meiner Checkliste "Tag" ist daher dieses Programm fester Bestandteil. Für Anki sind auch verschiedene Apps erhältlich, die ich nicht näher angeschaut habe:https://play.google.com/store/apps/details?id=com.ichi2.anki&hl=de Auf der Website der Applikation hat es im unteren Teil eine Auflistung, für welche Geräte / Betriebssyteme Softwarelösungen verfügbar sind.     Fazit Der Einstieg in Anki war analog Calibre nicht einfach. Abgesehen davon, dass das Programm eine enorme Funktionsvielfalt hat, gab es keine simple Anleitung die ich sofort verstand. Daher entstand dieser Blogartikel. Fragen zu Anki werde ich nicht beantworten, da dieses Programm mich nicht interessiert. Es ist Mittel zum Zweck (analog einem Auto oder Kochherd) und kein Selbstzweck (wie Netzwerk relevante Tools) für mich.     ELEMENT Wert Erstellt 5.12.2015 Letzte Änderung 17.12.2015 ID 00011 Kategorie Software Tag   Autor Peter Gyger