Peter Gyger online

"Gring ache u seckle" (Quelle: A. Weyermann)

NAVIGATION - SEARCH

Nicht neu aber "hot": neue Swisscom AGB

In den letzten Jahrzehnten ist es für die meisten Computerbenutzer zur Routine geworden, Lizenzbedinungen oder AGBs "abzunicken". Man ist mehr oder weniger gezwungen die Google Suchmaschine zu benutzen. Oder hat keine Zeit / Motivation sich umzugewöhnen und ggf. Aufwände auf sich zu nehmen. In dieses Kapitel gehören die Swisscom AGBs die sich vor einiger Zeit geändert haben. Wer die neuen AGB akzeptiert und nicht SOFORT im Kundencenter der Swisscom die Funktion "Voice Print" deaktiviert, dessen Stimme wird ausgewertet. So steht es in der Pressemitteilung. Praktisch haben die Kundendienst Mitarbeiter einen Prozess, über den der Kunde identifiziert wird und er offiziell über Aktivierung der Funktion informiert wird. Die Stimme ist in naher, sehr naher Zukunft informativer als ein Fingerabdruck oder Iris Scan. Aktuell findet man im Web einige Artikel dazu. Ein guter deutschsprachiger Artikel ist hier  zu finden. Ein gut rechercherter Artikel im englischen Sprachraum hat Fortune  veröffentlicht.   Swisscom schreibt in dem oben verlinkten Artikel auch, wie der Kunde im Kundencenter die Funktion ausschalten kann: "Ihre Voiceprint Einstellungen finden Sie im Kundencenter unter Meine Daten > Datenverwendung > Datenverwendung von Swisscom > Stimmabdruck" Wer jedoch nicht nach dem abnicken der Swisscom AGB das getan hat, stattdessen wegen irgend einer Frage den Swisscomkundendienst angerufen hat, der wird die kurze Info hören "Ihre Stimme wurde für ... gespeichert". Der Mitarbeiter am Telefon, der für Ihre Frage deren Sie angerufen haben zuständig ist, wird nicht zwingenderweise den Kontext der neuen Frage verstehen. "Voice Print?. Sie sind mit dem technischen Kundendienst verbunden. Stimmspeicherung sagt mir nichts", so könnte die Redaktion sein. Auch wenn Swisscom einer der besten Arbeitgeber - gerade in niederen Arbeiten wie im Callcenter - ist, so kann nicht ausgeschlossen werden, dass der Mitarbeiter über Voice Print nicht informiert ist. Bzw. die Prozesse nicht kennt. Wer unsicher ist, ruft nocheinmal an und bittet den Mitarbeiter den Prozess zum löschen der Stimmaufnahme "Voice Print" auszulösen. Wie immer sich den Namen des Mitarbeiters notieren (auch wenn er mehr als 20 Buchstaben hat), am nächsten Tag nocheinmal anrufen und nachfragen, was der Agent für eine Aktion ausgelöst hat. "Vertrauen ist gut - Kontrolle besser" - das gilt im besonderen bei Big Data, AKW und Waffen. Man steht nie dümmer da, als wenn man in so einer Situation bekennen  muss, "ich habe geglaubt ,dass..." oder "Ich habe mich auf den Ruf der Firma verlassen...". Natürlich hat der User Tuxone - der beste Freund des Swisscom Managementes - auch einen Artikel dazu geschrieben.    

Windows 10 als VPN Client für die Swisscom Internet-Box

Mit der Einführung der Internet-Box Plus im Herbst 2014 wurde eine VPN Server Funktion integriert. Damals habe ich einen kleinen Blogartikel zum einrichten geschrieben. Seit Anfang an steht in der Anleitung auf der Swisscom Hilfe Seite im Internet, dass Windows nicht unterstützt wird. Mit der Einführung der Internetbox 2 wurde auch für Windows eine Anleitung hinzugefügt. Diese funktioniert auch für die Internet-Box Plus, wie ich feststellen konnte. Ohne den Hinweis eines Swisscom Kunden und IT Profis - Dr. Beat Schütz - CEO der Advantix Groupware AG - hätte ich das wohl noch länger nicht entdeckt. Herr Schütz sandte mir die URL zur Anleitung. Diese konnte ich auf Win 10 problemlos umsetzen (Schritt 11 - letztes Bild unbedingt beachten). Erst als ich diesen Artikel anfing zu schreiben, stelle ich erstaunt fest, dass die Swisscom Website nicht wie gewohnt auf "Deutsch" umgestellt werden kann. Erst wenn man einen Schritt (""back to Internet & e-mail") zurück ,d.h. eine Ebene höher geht, kann man "Deutsch" auswählen. Auch hier ist es nicht mehr zeitgemäss, dass man einen Link auf eine Hilfeseite weder weiter senden (Mail, Twitter, etc.) kann, noch kann ich direkt auf ein Item verlinken. D.h. um die Anleitung zu sehen, muss nach dem öffnen der Swisscom Website oben "Internet-Box 2" und unten auf "Windows" geklickt werden. Die Anleitung auf der Swisscom Website stimmt nicht mit der aktuellen ("Creators Update") Windows 10 Version überein. Nachfolgend eine Anleitung wie der VPN Client ("DE") von Windows 10 eingerichtet wird. Der Weg zu dieser Maske fängt mit dem Win10 Startbutton anklicken an. Danach oben auf "Eigenschaften" ("Zahnrad") klicken.  In der folgenden Maske "Netzwerk und Internet" auswählen. Im folgenden Formular mit dem Titel "Netzwerk & Internet" sieht man den Menupunkt "VPN".   In der Maske für die VPN Client sind folgende Felder (DE) auszufüllen. Achtung - die Bezeichnung der Felder ändert sich, sobald man den Wert "VPN Anbieter" gesetzt (bestätigt) hat: VPN - Anbieter Verbindungsname Server oder IP-Adresse Anmeldeinformationstyp Benutzername Kennwort VPN - Anbieter Keine Auswahl. "Windows intern" passt. Verbindungsname Textfeld. D.h. frei wählbar. Server oder IP-Adresse Enweder die WAN IP des Routers oder ein DNS Name. Für Swisscom Privatkunden gilt zu 98 Prozent, dass der Router über Jahre die gleiche WAN IP behält. D.h. ein (Dyn-) DNS Name ist nicht erforderlich. Anmeldeinformationstyp Hier wählt man "L2TP/IPsec mit vorinstalliertem Schlüssel" aus. Der Schlüssel ist in der Internetbox der Wert im Feld "VPN Shared Secret" Benutzername / Kennwort Der im VPN Server Teil der Internetbox festgelegte Benutzername und Passwort. Danach findet man in Netzwerkverbindungen ein neues Icon: "WAN Miniport" Danach wechselt man in das "Netzwerk und Freigabe Center" und ändert die Eigenschaften der VPN Verbindung. Bzw. die "erweiterten Eigenschaften". Da hat sich mit dem Creator Update von Windows 10 nichts geändert. Ich wähle bei den Protokollen nur CHAP Version 2. Ein DynDNS Name ist ebensowenig notwendig. Da Swisscom die Privat und KMU Kunden über DHCP verbindet, hat man über Jahre die gleiche externe WAN IP.                    

Swisscom TV Air und Swisscom WLAN-Box

TV Air Vor einiger Zeit hat Swisscom sein Produkt TV Air (Browser / App) auf HTML5 umgestellt. Nicht alle Browser kamen damit klar. Wie sieht es heute aus? Mit folgenden (alphabetische Reihenfolge) Browsern habe ich auf einem aktuellen Windows 10 PC einen kleinen Test gemacht: Google Chrom 62 Microsoft Internet Explorer 11 Microsoft Edge Mozilla Firefox 57 Vivaldi 1.13  Der Test umfasste folgende Punkte: Anmelden über Handynummer Senderwechsel über TV Guide 10 Min Live TV Alle 5 Browser haben den Test ohne Probleme bestanden. Siehe hier.   WLAN-Box Mitte November hat Swisscom verschiedene Neuigkeiten im Zusammenhang mit SC TV (nicht TV Air) vorgestellt. Eines davon ist ein Stück Hardware namens "WLAN-Box" das für 79 Franken angeboten wird. Dieses Gerät soll die Funktionen von drei verschiedenen Geräten abdecken: WLAN Repeater WLAN Access Point WLAN Verbindungskit Bisher hat Swisscom dafür drei verschiedene Geräte angeboten: WLAN Repeater WLAN Access Point WLAN Verbindungskit Das Gerät wird noch in diesem Jahr den Kunden angeboten werden. Vorderhand kann das Gerät nur in Kombination mit einer Internet-Box 2 genutzt werden. Im Verlaufe des Jahres 2018 soll auch die Internet-Box Plus - der Vorläufer der IB2 - kombinierbar sein. Die Erstanmeldung erfolgt zwingend über die WPS Funktion, auch wenn die zwei Geräte über ein Ethernetkabel verbunden sind. D.h. wer die WPS Funktion in seiner internetbox deaktivert hat, muss es kurzfristig wieder aktivieren. D.h. auch das wenn man den Anbieter wechselt, auch diese 79 Franken abschreiben kann. Die WLAN-Box wird über die Internet-Box 2 gesteuert, damit das sehr komplexe Thema WLAN für den Anwender mit maximalem Erfolg bei minimalem Aufwand gemeistert werden kann. D.h. wohl auch das Swisscom die Anleitung für die Installation von Swisscom TV 2 ändern wird. Bisher stand dort, dass eine TV-Box, welche über WLAN direkt (kein Verbindungskit) verbunden ist, von Swisscom nicht supportet wird. D.h. der Anwender ist auf die Swisscom Community oder das eigene Know how angewiesen. Wenn die Verbindung zwischen einer IPTV Hardware und dem Router nicht durch ein Kabel bzw. Hausverkabelung gelöst ist und es treten Latenzprobleme (Pixelfehler, Freeze, Lipsync, etc.) auf, was will man supporten? Die WLAN-Box aus / einschalten? Oder selbst mit geeigneter Hardware das Problem ergründen? Wird der Anwender es mit der WLAN - Box akzeptieren, dass anspruchsvolle Netzwerklösungen über ein geshartes Medium (WLAN / Powerline) nicht und zu keinem Zeitpunkt kontrollierbar sind? Zumindest dann nicht, wenn nicht Profis das Ganze vermessen, installiert und von Zeit zu Zeit supporten - IMHO. Artikel im Netz: Factsheet Noch besser: Grosses Update für Swisscom TV und eine WLAN-Box SC Medienmitteilung Swisscom Community Thread  

Swisscom TV und Internet-Box Kinderschutz Funktion

Die Routermodelle der Swisscom mit Applikationsteil ("Internet-Box Plus" und "Internet-Box 2") enthalten im Applikationsteil eine Funktion namens "Kinderschutz". Diese sind auch im Standard Modus erreichbar. Was genau ist aus technischer Sicht ein Kinderschutz? Landläufig kann man von einer Bewertung des Inhaltes sprechen. D.h. abhängig von der Altersgruppe will man bestimmte Darstellungen von Gewalt und Sex von den Heranwachsenden fern halten. Wie schwierig das ist, kann man z.B. die staatlichen Behörden fragen, welche unsere Inhalte zensurieren. Was genau vermag die Funktion "Kindersicherung" der Internet-Box zu leisten? Swisscom versteht die Funktion in einem rein physikalischen Sinn. D.h. der Internetzugang wird über die Routingfunktion (LAN / WLAN) erlaubt oder eben nicht. Nachfolgend die Schritte zum aktivieren und konfigurieren:         In der Liste werden die Geräte mit dem Computernamen ("Hostname") welcher über NetBIOS aufgelöst wird. Da ich nur eine TV Box hier habe, kann ich die Frage nicht beantworten wie diese angezeigt wird.     Wenn man die Funktion aktiviert, wird ein PopUp mit einem unklaren Text angezeigt: Der Test ergab, dass Live TV nach wie vor funktionierte. Dafür waren alle anderen Dienste wie "Radio" oder Apps wie "YouTube" oder "MyCloud" nicht mehr funktional. Das bestärkt mich in der Vermutung, dass nur die TCP Dienste, welche eine IP Adresse für das Routing benötigen nicht mehr funktionieren. IP TV wie auch unverschlüsselte VOIP Kommunikation kommuniziert über UDP. Ist daher nicht betroffen. Um ganz sicher zu gehen, müsste ich noch einen Netzwerk Sniffer anhängen, aber für die Praxis sind die Resultate ausreichend. Wenn man mit der aktuellen Firmware Version der Internet-Box eine SC TV Box über die Kinderschutz Funktion sperrt, hat es keinen Effekt. Lediglich die Internet basierenden Dienste werden ausgeschalten. Was auch überraschend war, ist die Reaktion auf die Konfiguration. Wenn ich die Kinderschutz Funktion für die TV Box deaktiviere funktioniert alles sofort wieder. Wenn ich aber nach dem Zeitpunkt im Router die Schutzfunktion aktiviere, tritt keine Reaktion ein. Als Beispiel: Ich definiere, dass die TV Box nach 22 Uhr kein Signal mehr erhält. Wenn ich die Funktion nach 22 Uhr aktiviere, geschieht nichts. Das ist eine Interpretationsfrage, somit OK.  Der Hinweis auf die Kinderschutz Funktion der Swisscom TV Box ist für mich nicht nachvollziehbar. Dort kann ich anders als in der Internet-Box nach Content Parametern filtern. D.h. Sendungen die für bestimmte Altersgruppen (FSK) vorgesehen sind, sperren. Das Thema "Sicherheit" war immer schon kontrovers und heikel. Swisscom kommuniziert IMO zu wenig differenziert und klar, was sie als Dienstleister kann oder eben nicht kann.  

M-Budget Voip Kunden gehackt

Nun ist es soweit - Blut ist im Wasser und die Hai nehmen Witterung auf. Migros ist mit Swisscom eine Firma die für viele Schweizer wichtigen Werte wie Sicherheit, Zuverlässigkeit und Ehrlichkeit steht. M-Budget hat ehrlich und offen Ihre Kunden sofort mit einer Mitteilung  über den Sachverhalt orientiert. Wenn es einmal möglich war, dann werden in naher Zukunft weitere massive Angriffe folgen. Danach sieht man wie es mit der Sicherheit und Zuverlässigkeit steht. Swisscom wird das als Argument aufgreifen, um die Herausgabe der SIP Anmeldedaten herauszuzögern. Man kann die eigenen SIP-Daten herausfinden. Wer diese jedoch auf nicht Swisscom vertragskonforme Weise nutz, steht im Fraudfall im Regen. KMU mit Swisscom Business Internet und 4 fixen IP Adressen wechselt auf MyKMU Office. Der Mitarbeiter der ihn beraten hat, versicherte ihm das seine externen IP Adressen identisch blieben. Weder hat er die schriftliche Bestätigung dieses Sachverhaltes erhalten, noch hat sich die Aussage als solches bestätigt. Eines von vielen tausenden Kundenabwicklung - nicht relevant. Für die KMU hat sich bestätigt, dass man 2017 niemandem nichts glauben darf, wenn keine schriftliche Bestätigung vorliegt. YouTube ist nicht für Musik und Unterhaltung gut. Die SRF Sendung "Expresso" hat in der Serie "Mein Lehrer aus dem Internet" erfolgreiche Macher von Tutorials portraitiert. Effektiv spannend und anregend.

Swisscom Festnetz Telefone 2017 - nicht von Swisscom

Swisscom hat dieses Jahr drei Festnetz Telefone in das Soriment aufgenommen, die nicht von Swisscom selber entwickelt wurden: 1. HD-Phone Gigaset SL360HS2. HD-Phone Gigaset E560HX3. HD Phone Yealink T46G Wer mit diesen Telefonen die Swisscom Infrasturktur (Zentrales Adressbuch, Zugriff über Kundencenter / Router, Internet Box) nutzen will, kann das Yealink nicht verwenden. Analog dem KMU Gerät "Sarnen" verbindet es sich direkt mit dem VOIP Server der Swisscom. Die zwei Gigaset Geräte haben dieselbe Integration in die Swisscom Welt wie man es mit den bisherigen Geräten (Nyon, Zermatt, etc.) bereits kennt. Wenn das Yealink trotz mehrfachem "Strom aus / ein" bzw. Router Reset nicht mit dem Swisscom VOIP Server verbindet, sich beim Kundendienst melden. Ev. liegt eine Störung bei der Provisionierung vor. Ein anderer Punkt ist der Router. Das Modell "Centro Grande" bzw. noch ältere Modelle sind nicht ideal für die Swisscom VOIP Telefone. Ganz abgesehen von den anderen Schwächen (Stromverbrauch, Ethernet Ports, WLAN) dieser Router Serie.

Swisscom Internet-Box Plus: VPN Server einrichten

  Um was geht es?   Dieser Artikel beschreibt das praktische Vorgehen um die VPN Server Applikation der Internet-Box zu nutzen. Die Beispiele wurden real durchgespielt mit einer Internet-Box Plus sowie einem Samsung S5 Handy als VPN Client. Einleitung ie minimalsten Einstellungen am VPN Server sind die einer PPP ("Point to Point") Verbindung Netzwerkadresse Das kann die WAN IP (kein CGNat oder andere Backbone IP des ISP) sein. Oder ein DNS-Name eines der DynDNS Dienste (Swisscom, noip.com, etc.) Benutzername Selbstredend Passwort Selbstredend Damit der Netzwerkverkehr verschlüsselt wird braucht es zusätzlich ein frei wähbares Schlüsselwort («VPN Shared Secret»). Hintergrund Wo findet man diese Daten in der Internet-Box Plus? Zuerst muss die App Funktion aktiv sein. D.h. prüfen und ggf. Einschalten. Hier mit der Grafik von der Swisscom Website. Diese Grafik von der Swisscom Website zeigt wie die Konfigurationsseite des VPN Servers aussieht, nachdem die App aktiviert wurde: Für die nachfolgenden Beispiele mit dem Android Handy als VPN Client habe ich folgende Testdaten festgelegt: VPN-Benutzername:    kiss VPN Passwort:        no2secret6 VPN Secret:            secret6no2 Die Netzwerkadresse ist in der Internet-Box unter "Verbindungsdaten" (siehe Bild oben) zu finden. Der DynDNS Name ist nicht notwendig. Die Swisscom Privatkunden (Bluewin) Aufschaltungen erfolgen über DHCP und nicht PPP. Daher kann der Nutzer davon ausgehen, dass er über Monate oder gar Jahre dieselbe externe IP Adresse hat. Auch wenn er den Router neustartet oder resetet. Ein DynDNS Name – z.B. über den von Swisscom kostenlos zur Verfügung gestellten Dienst sieht so aus: [gewählterName.internet-box.ch]. Für dieses Praxisbeispiel gelten folgende Verbindungsdaten: IP-Adresse:    178.197.21.115 DynDNS:    dagobert.internt-box.ch Auf der Swisscom Website ist eine Anleitung zum Einrichten eines Gerätes mit Android Betriebssystem zu finden. Im Wesentlichen geht es darum, die Angaben aus der Internet-Box in den VPN Client zu übertragen (siehe Bild oben):     Typ:    Internetbox: "VPN-Protokoll"   Server-Adresse:    Internetbox: "Verbindungsdaten" (WAN IP oder DynDNS)     IPsec Pre-shared Key:    Internetbox: "VPN-Secret"         Nach «speichern» wird diese Verbindung unter dem Namen, welcher man im Feld «Name» eingegeben hat angezeit. Hier «Entenhausen». Wenn diese Verbindung geöffnet wird, können die in der Internet-Box gespeicherten Zugangsdaten («VPN Benutzername» und «VPN Passwort» ) eingegeben werden Die Konteninformationen zu speichern ist i.d.R. keine gute Idee. Genauso wie ein Handy das sich nicht nach max einer Minute verriegelt. Das Handy entwickelt sich immer stärker zu einem (privaten) Businessgerät. Und von daher sollte man diese Grundregel umsetzen, auch wenn es Zeit und Disziplin kostet. Microsoft hat 2007 einen leicht zu lesenden Artikel (DE) in der Serie «The Cable Guy» zu IPV6 und VPN geschrieben. Die populäre Software OpenVPN hat sich auch bereits mit IPV6 auseinander gesetzt. Fazit Die Swisscom VPN Lösung ist eine einfache, schnelle Zugriffslösung für Nutzer eines Android Gerätes. Der grösste Teil der Benutzer wird Windows Clients einsetzen und muss mit dieser Implementation einige Hürden überwinden.     ELEMENT Wert Erstellt 21.3.2016 Letzte Änderung 21.3.2016 ID   Kategorie Swisscom, Tag Netzwerk Autor Peter Gyger           

Swisscom ALL IP (N-Stack) und Fremdrouter

  Um was geht es? All IP kann sowohl auf Fibre als auch auf Kupfer aufgeschaltet sein. Die Konfiguration bleibt sich gleich. Mit der Einführung der Vektorisierung (DSL) werden an die Kompatibilität fremder Router neu Anforderungen gestellt. Hier geht es um ein Beispiel wie man einen nicht Swisscom Router (ZyXEL SBG-3300N) an einem ALL-IP (N-Stack) Anschluss konfiguriert.     Einleitung Warum bzw. wer sollte sich überlegen einen eigenen Router anzuschliessen? Sinnvollerweise kommen dafür Kunden in Frage, die für sich zu Hause ein IT Konzept erstellt haben, dass sich mit dem von Swisscom gebotenen nicht realisieren lässt. Auch grundsätzliche Überlegungen (Überwachung, Bevormundung) können den Ausschlag geben. Der Artikel von TuxOne ist ein schönes Beispiel dafür. Hintergrund Vor 11 Monaten als die technische Umsetzung (SC ALL IP auf einem nicht SC CPE) erfolgte, entschied man sich für dieses Gerät: Hersteller/Model:            ZyXEL SBG-3300NProduktelink:            http://www.zyxel.ch/de/products/zyxel-sbg3300-n/Offizieller Anbieter/Vertrieb:     Studerus (Bezug über Fachhändler) Problemstellung: Wenn dieser ZyXEL an einen Swisscom VDSL Anschluss, welcher auf der All IP Plattform geschalten ist, in Betrieb genommen wird, wird man merken: - Synchronisiert auf der DSL Ebene, er verarbeitet das Signal - Die Internetverbindung kommt aber nicht zustanden, das Ding keine WAN IP von der "Gegenstelle" erhält. UDP müsste also gehen. - Der ZyXEL versucht darauf dann immer wieder eine öffentliche IP abzuholen ("Discovers") und wird dann schon bald ignoriert* * nach einer bestimmten Anzahl seiner Anfragen die eben nicht so daherkommen wie das die Gegenstelle hätte, wird die DHCP Lease Vergabe für den Anschluss für eine bestimmte Zeit gesperrt. Wenn ich in diesem Fall wieder einen Swisscom Router anschliesse, werde ich auch mit diesem etwas warten müssen (theoretisch bis zu drei Stunden, praktisch bis zu 30 Minuten), bis ich wieder online komme. Deshalb der Tipp, konfiguriert den Zyxel zuerst wie nachfolgend beschrieben     How to: - Am Web Interface des Gerätes (Default: 192.168.1.1) anmelden - Die Konfiguration lässt sich über den Quick Start oder manuell über den entsprechenden Menü Punkt machen. Hier wird der zweite Weg gewählt. - Belasst die Pre-Konfig., also mit diesen Einstellungen mit denen das Gerät bereits ausgeliefert wird. - Im Menü links auf 'Network Setting' > 'Broadband' Es ist bereits ein WAN Interface 'VDSL' vorhanden. Ein Klick auf das Edit-Symbol auf der rechten Seite des Eintrags um die Einstellungen der Verbindung zu bearbeiten. Folgende Einstellungen müssen angepasst werden: > 'Mode' = Routing > 'Encapsulation' = IPoE > Bei 'Option 60 Vendor ID:' folgenden Wert 1:1 übernehmen "100008,0001,Zyxel" > Änderungen mit 'Apply' übernehmen. DSL Line verbinden - das Gerät synchronisiert nun. Der Router sollte ein wenig später erfolgreich eine Internet-Verbindung hergestellt haben. Hinweis: Mir ist aufgefallen, dass das Gerät relativ prompt eine synchrone VDSL Verbindung hinkriegt, es aber darauf dann etwas länger geht, bis die WAN-IP bezogen wurde und man effektiv "online" ist. Dies dauert etwas zusätzlich eine Minute in der die Internet LED des Gerätes zuerst rot leuchtet. Anschliessend wird sie auf grün wechseln Bleibt sie auf Rot ist etwas fehlgeschlagen und / oder die gerade erwähnte Konfiguration falsch. Z.B. wenn das Gerät zuvor mit der falschen Konfiguration. den Anschluss und die IP Vergabe temporär gesperrt hat (siehe oben bei Problemstellung). Entscheiden auf der All IP Plattform bei VDSL Anschlüssen ist, dass sich das Modem "korrekt" Vorstellt, wenn Swisscom seitig beim DHCP Server für die WAN-IP vorstellig wird. Dafür muss es einfach gesagt sagen, ich bin von Swisscom, ich brauch was von diesem/r Service/Klasse und ich bin ein ZyXEL. Das Ganze erfolgt "als Anhang" über die Option 60 Vendor ID. Prinzipiell müsste also jedes Swisscom VDSL taugliche Modem auf der All IP Plattform verbinden, wenn sich diese Opt. 60 wie oben beschrieben anpassen lässt.     Quellen: Linkliste https://www.ietf.org/rfc/rfc2132.txt https://tools.ietf.org/html/rfc3925 Wikipedia: Dynamic Host Configuration Protocol BBCS Proved Equipment List Swisscom WARP phaq my daily IT madness - Swisscom Vivo FTTH Anschluss mit Cisco Router betreiben Swisscom Community: Ipfire mittels SFP PCI-Karte betreiben Swisscom Community: DrayTek Vigor 2860, kein Zugriff Swisscom Community: Zyxel P-870H im falschen Range, verliert Verbindung Swisscom Community: AVM Fritz Box 7490 A/CH Version mit Medienconv​erter Tuxone: pfSense 2.1 mit Swisscom Access Ihsan Dogan's IT Blog" pfSense mit Swisscom FTTH   Fazit Swisscom baut mit dem Routermodell "Internet-Box" ein enormes Serviceportfolio auf. In Kombination mit der App können und SC TV können auf unkomplizierte Weise viele Funktionen (Multimedia, Hausautomatisierung, Kommunikation, etc.) genutzt werden. Die Öffnung erfolgt schrittweise. Z.B. mit dem neuen Release 7 der Internet-Box sind fremde SIP Geräte möglich. D.h. man muss das vorhandene Know How sowie Zeit / Geld zum Nutzen eines eigenen Routers kalkulieren. So wie der Buchhändler dem Riesen Amazon unterliegt, werden daher viele Kunden vor dieser Freiheit zurück schrecken…   ELEMENT Wert Erstellt       1.8.2015 Letzte Änderung   ID       00004 Kategorie Swisscom Tag Netzwerk Autor      Peter Gyger