Peter Gyger online

"Gring ache u seckle" (Quelle: A. Weyermann)

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Media PC MINIX NGC-1

Die Basis meiner Mediennutzung ist ein eigener Medienserver. Bis jetzt verwendete ich einen Intel NUC mit Windows. Das klappt mit Kodi (XBMC) und Calibre sehr gut. Die Hardware ist jedoch in die Jahre gekommen. Zuerst dache ich wieder an einen Intel NUC, da die aktuelle Serie eine abgespeckte Variante der Intel Kaby Lake Architektur namens "Apollo" unterstützen. Nach kurzem Vergleich war klar, der MINIX NGC-1 für weniger Geld fix fertig einsatzbereit zu kaufen war. Interessanterweise gibt es diese Hardware für "Android" und für "Windows". "Android" bzw. "Linux" ist mir für Intel HW sowie Multimedia zu arbeitsintensiv. Als Forschungsprojekt sicher spannend. Eine kurze Bildstrecke zum neuen Gerät: https://www.mycloud.ch/l/P00D24F2B5131E4134847050120A1A7DFAB5EC117FAC9678378D4CB2425206E9 Ob der Zeitpunkt der Beschaffung perfekt war, darüber lässt sich argumentieren. Am Horizont steht bereits HDMI 2.1, welches nicht Steckerkompatibel mit HDMI 2 sein soll. Und dieses Gerät hat noch HDMI 1.4. Der Arbeitsspeicher ist mit 4 GB DDR3L knapp bemessen. Und die die Windows Home Edition ist auch nicht meine erste Wahl. Nachdem ich das Gerät gestern in Betrieb genommen habe, bin ich sehr zufrieden mit dem ersten Eindruck. Mit "Net use" die Netzwerk Shares eingerichtet. Kodi und Calibre (mit Nachrichtenserver) installiert. Aus dem Windows "App" Verzeichnis die alte Kodi Konfiguration auf den neuen PC kopiert. VNC installiert. Autostart mit Autoruns optimiert. Den Standardbenutzer "NC1" - Mitglied der Administratoren Gruppe umbenannt und deaktiviert. Neue Benutzer angelegt (1x Stanard / 1x Admin). In 2 Stunden war das neue Gerät komplett betriebsbereit. Lediglich ein Detail trübt das ganze. Der Samsung TV wird von der Auflösung nicht korrekt erkannt. D.h. das Windows Bild geht über den TV hinaus. Wahrscheinlich ein Sachverhalt des Grafiktreibers oder der Einstellungen der Grafikkarte. Der alte NUC hatte das Problem nicht. In den letzten Tagen gab es viele Diskussionen zu den neuen Produkten von Swisscom, welche für April 2017 angekündigt sind: "InOne". Als "Techniker" interessieren mich Produkte eher weniger. Da meine Firma für Swisscom arbeitet, machte ich mir natürlich ein eigenes Bild davon. Mein Gramm Salz: Die Stossrichtung geht Richtung Familie / WG und Handy. Swisscom hat traditionell zwei Probleme: "Überalterung der Kunden" und die Konkurrenz im mobilen Bereich bei jungen Leuten, die oft auf günstige Angebote von Mitbewerbern aufgesprungen sind. Der Kombirabatt macht es möglich, dass der 3. bis 5 Handyvertrag (nicht alle Produkte) 40 Franken Rabatt pro Abo erhalten. Z.B. hat die Website "Dschungelkompass.ch" das so analysiert

Kodi und Musik

  Um was geht es? Wie in einem früheren Artikel geschrieben verwende ich Kodi als Mediacenter. Das Mediencenter läuft unter Windows 10 und einem IntelNUC. Dieser Artikel gibt meine Erfahrung beim Einrichten von Musik in Kodi wieder. Ich habe nicht jede Variante auf Vor und Nachteile geprüft. Dieses ist mein aktuelles «How To» wie ich es angehe. Einleitung Dieser Artikel baut auf dem Standard Skin von Kodi 16.1 («Jarvis») auf: «Confluence». Damit sollte die beste Nachvollziehbarkeit gewährt sein. Die Musikfunktion kann gut über die Tastatur gesteuert werden. Das Kodi-Wiki (Handbuch) informiert ausführlich über die Möglichkeiten von Kodi. Dieser Artikel des Wikis wurde als direktes How-To verfasst, um einen raschen Einstieg in die Nutzung von Kodi im Zusammenhang mit Musik zu ermöglichen. Kodi unterstützt eine wirklich grosse Vielfalt an Formaten und Datenträgern. Details in diesem Wiki Artikel. Das Vorgehen lässt sich auf folgende Schritte festlegen: Musikdateien (MP3 / Flac) Dateien auf ein Laufwerk (z.b. NAS) kopieren Dateien «taggen» - d.h. Metainformationen hinzufügen Verzeichnis in Kodi einbinden Informationen / Darstellung mit Kodi vervollständigen. Die Musikdateien müssen in Verzeichnissen liegen. Das oberste Verzeichnis («Root») ist der Künstler. Z.B. AC/DC oder «Alicia Keys». In diesem Ordner ist für jeden Datenträger eine Datei. Zusätzlich sollte sie noch zwei JPG Grafiken beinhalten: «fanart.jpg» und «folder.jpg». Die Rolle die diese Grafiken spielen, erläutere ich weiter unten. Die offizielle Anleitung empfiehlt zum taggen «Music Bainz» bzw. «Piccard». Ich verwende stattdessen «MP3TAG». Das Programm lernte ich vor einigen Jahren als Plugin von Foobar2000 schätzen. Foobar ist für mich noch immer der bevorzugte Audioplayer auf dem Windows Betriebssytem, wenn es nur um Musik und Funktion geht. «Kodi» spielt seine Stärken im Medienraum aus, wenn man über die einfache Funktion des Musik Hörens hinaus will… Musikdateien werden über den Menu Punkt «Music», Untermenü Punkt «Files» hinzugefügt. Die Verbindungsoptionen sind identisch mit denen von «Movies». Wenn das Verzeichnis eingelesen ist, prüfe ich über dem Untermenü punkte «Artists», »Albums» und «Songs» ob die Informationen vollständig sind. Im Falle von «Artists» sollte ein Portrait Foto rechts und ein Wallpaper im Hintergrund zu sehen sein. Wenn der Musiker wird nicht erkannt, klickt man mit der rechte Maustaste auf einen der Einträge und wählt «Query Info for all Artist». Wenn der Artist trotzdem nicht erkannt, wird kann der «Scraper» (Software zum Finden von Information) gewechselt werden. «Universal Artist Scraper» ist per default aktiv. «TheAudioDB Artist Scraper» muss nachinstalliert werden. Das wird auch über das Kontextmenu gemacht: «Change Information provider». Nach anklicken wird das Fenster «Set Content» angezeigt, wo man in rechten Spalte auf den gewünschten Scraper klickt und unten mit OK bestätigt. Dieselbe Funktion, auch wieder über rechte Maus und Kontextmenu findet man im Menu Punkt «Albums». Die Bilder zu den Künstlern können auch direkt über das Menu geändert werden. Dazu geht man über den Menu Punkt «Artist Information». Unten sind die Menu Buttons. «Get thumb» definiert das Portraitfoto und «Get fanart» das Hintergrundbild. Ein praktisches Tool für die Suche von Bildmaterial zu Medien ist das Tool «Album Art Downloader XUI 1.01». Da es sich auch in das MP3TAG Programm einbinden lässt, kann bereits beim taggen den Alben Bilder zugeordnet werden.Analog wie bei den Filmen kann man die Musikdatenbank «manuell» updaten («Pfeiltaste links» danach «Update Libary») und / oder man konfiguriert Kodi so, dass bei jedem Start der Musikordner durchsucht wird. Ich habe die Ansicht unter «System» auf Fortgeschritten geändert, damit alle Menu punkte angezeigt werden. Dazu geht man auf den Menu Punkt «System» <ENTER>, danach links auf «Music» <ENTER> und rechts die Option «Update library on startup» aktivieren. «Clean Library» sollte eingesetzt werden, wenn sich der erfasste Musikbestand ändert. D.h. Dateien gelöscht werden, andere Tags gesetzt wurden, etc. Analog Firefox sind die Addons der grosse Pluspunkt von Kodi. Wie eine Musiklösung in Kodi aussehen kann, werde ich später mit einem (tonlosen ;-) ) Video dokumentieren. Auch der Abschnitt Hintergrund muss im Moment warten.   Hintergrund Folgt später - asap Linkliste Homepage des Projektes Kodi 16.0 "Jarvis" to Bring a Much Better Music Library Music Box Addon CU_LRC_Lyrics Addon MP3 Streams addon Fazit Plex und Kodi gehören zu den populärsten Multimedia Lösungen. Dieser Artikel zeigt wie man die ersten Schritte zum Aufbau seiner Musiksammlung in Kodi geht. Andere Medien / Formate die in diese Quellen gehören sind MixCloud, Streamingdienste, Radio, Podcasts, Hörspiele, etc. Genauso wie Musikvideos. Oder den Backup nach der Installation und Konfiguration.   ELEMENT Wert Erstellt Mai 2016 Letzte Änderung Mai 2016 ID 28 Kategorie Software Tag Kodi Autor Peter Gyger           

Windows 10 als MediaCenter einrichten

Um was geht es?    Einleitung    Hintergrund    Fazit   Um was geht es? Wenn man ein MediaCenter wie Kodi verwenden will, ist die Linux Distribution «OpenElec» eine gute Wahl. Dieser Artikel geht der Frage nach, wie man das mit Windows 10 praktisch umsetzt. D.h. die ersten Schritte in Windows 10 – das konfigurieren. Einleitung Der Artikel baut auf einem Intel Nuc mit Windows 10 Pro ohne Active Directory Integration auf. Ziel ist es, dass innerhalb eines LANs die Nutzung verschiedener Medien (E-Book, Musik, etc.) über verschiedene Geräte möglich ist. Der Artikel ist der zweite in der Serie MediaCenter. Hintergrund Der Benutzer wurde als klassischer Windows Benutzer eröffnet. Die Vorteile eines OneDriver (Outlook.com) Benutzers kommen in diesem Szenario nicht zum tragen. Zuerst die Datenschutz Einstellungen überprüfen und ggf. anpassen:       ÿ + i - danach «Datenschutz»   Details hat Microsoft hier erklärt. Falls gewisse Einstellungen ausgegraut sind, bzw. ein Text wie «… von Ihrer Organisation verwaltet» kann dieser Fachartikel von Günter Born weiterhelfen.   Die C'T Artikel zum Thema Datenschutz wurden in diesem Sonderheft zusammengefasst. Grundlageninformationen für den mündigen Bürger gibt es gratis auch hier. Danach das automatische Update verzögern:ÿ + i - danach «Update und Sicherheit»   Im Menu Punkt «Update» auf «erweiterte Einstellungen» gehen.   Das aktivieren des Menu Punktes «Upgrade zurückstellen» soll gemäss nicht bestätigen Informationen im Netz die Updates um 4 Monate verzögern. Sicherheitsupdates seien davon nicht betroffen.   Diese Einstellungen kann man nur mit der Pro und Enterprise Version machen.   Danach Programme installieren / deinstallieren. Das geht am einfachsten mit Powershell.   Powershell muss zuerst «scharf» gestellt werden. D.h. die «ExecutionPolicy» muss auf «Remote Signed» gestellt werden.   Unten sind die zwei Befehle zur überprüfung und ggf. Einstellung aufgelistet Generell angemerkt sei, dass diese Beispiele mit der Version 5 (Standard in Win 10) erstellt wurden. Die Version der eigenen Powershell Installation zu prüfen und falls noch nie gemacht die Hilfe zu updaten kann man über zwei (sprechende) Befehle erreichen:   Liste der installierten Apps anzeigen und die Liste in einer Textdatei speichern PS > get-appxpackage | select name, packagefullname | tee-Object -file c:\projekt\mediapc\app-list.txt Nun sollen die für diesen nicht Benutzer nicht erwünschten Apps entfernt werden.   Das Muster sieht so aus: Get-AppxPackage *nameeinerapp* | Remove-AppxPackage   Mit der erstellen Textliste kann man nun die Apps über den Prompt löschen. Oder man öffnet mit Notepad die erstellte Textdatei. Dieses ergänzt man pro app mit dem obigen Beispiel. Danach die Textdatei mit der Erweiterung «.ps» speichern und und ausführen. PS >   Nach den Apps folgen die Applikationen. (Vor-) installierte entfernen und neue installieren. Mit Powershell 5 wurde das «OneGet-Framework» integriert. Das entspricht einer Paketverwaltung, wie es die Linux Benutzer mit APT kennen. Mit dem cmdlet «get-package» erhält man eine Liste der installierten Programme.   Natürlich könnte man diese in eine Datei umleiten. Der Befehl dazu sieht so aus:   PS > get-package | Out-File c:\projekt\mediapc\progs.txt Über den Namen eines Programmes (Paketes) kann es deinstalliert werden.   Zu beachten ist, dass Leerzeichen in einem Programnamen mit Anführungs- und Schlusszeichen gekapselt werden müssen.   Was indirekt hier auch zu sehen ist, dass Powershell viele der bekannten Linux Kommandos wie «ls» oder «cat» versteht… In den Tests gab es auch einzelne Programme die eine Bestätigung der Deinstallation verlangten.   Abhängig von der MSI Programmierung wird das wohl dann und wann auftreten Die Installation der von mir gewünschten Programme erfolgt nun in einem Schritt.   Den Namen der Programme sind nicht immer sprechend. Dazu geht man auf die Site des Paketanbieters.   Oder in Powershell mit «find-package» anzeigen lassen.     Sehr beliebt unter Windows ist «Chocolatey». https://chocolatey.org/packages   Nein, ich sage das nicht als Schweizer. Ich kenne belgische Schokolade, welche mir besser als die einheimischen Fabrikate gemundet hat :-p     Die Programme die zusätzlich installiert werden: Kodi Calibre Video Lan Client Sumatra PDF Reader MP3Tag Album Art Download XUI FileZilla Client Putty Chrome Firefox Network Adapter Driver for Windows® 10   Mit den Diensten von Windows kann mit Powershell ebenso effizient arbeiten. D.h. gezielt Dienste deaktivieren, konfigurieren, etc. Ich habe hier bewusst die Apps nicht vollständig deinstalliert und nur für den Benutzer ausgeblendet. Zu einem späteren Zeitpunkt prüfe ich, ob das für die Auslastung des PC s eine Rolle spielt.   Fazit Mit diesen Schritten sind die ersten Grundlagen für den Win 10 MediaPC gelegt. Weitere folgen asap. Ich kenne Powershell seit der Version 1, als man zu einem Kürsli nach Wallisellen gehen konnte. Die Entwicklung bis jetzt zur Version 5 beindruckt mich. Trotz der zusätzlichen Lernkurve, zwinge ich mich die vertrauten Pfade von Batch und WSH zu verlassen. Einfach nur um zu prüfen, was mir Powershell für Möglichkeiten gibt….     ELEMENT Wert Erstellt 3.1.2016 Letzte Änderung 6.1.2016 ID 000016 Kategorie MediaPC Tag   Autor Peter Gyger